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Kunst im Park

Internationaler Skulpturenpark im Lantz’schen Park bis Ende August

Der denkmalgeschützte Lantz’sche Park im Düsseldorfer Norden bietet in diesem Sommer ein besonderes Erlebnis: Seit Anfang Juli ist in der Grünanlage in Unterrath ein internationaler Skulpturenpark eröffnet. Im Rahmen des Pilotprojektes, das unter der kuratorischen Leitung von Dr. Gregor Jansen im Auftrag der Kunstkommission Düsseldorf steht, werden klassisch installierte und teilweise für den Park neu konzipierte Werke präsentiert und durch ein wöchentliches Aktionsprogramm ergänzt. „Mit der Installierung des Internationalen Lantz’schen Skulpturenparks wird die romantische Tradition von Kunst und Natur wiederbelebt“, ist Jantzen überzeugt. 1979 bezog der international bekannte Düsseldorfer Galerist Alfred Schmela (1918–1980) das einstige Herrenhaus des Parks und nutzte die umgebende Grünfläche für temporäre und dauerhafte Skulpturenausstellungen. Noch heute befinden sich mit den Werken von Kenneth Capps, Michael Gitlin, Erwin Heerich und Meuser vier moderne Kunstwerke im Park. An diese Tradition soll nun auch der internationale Skulpturenpark anknüpfen. Bis Ende August 2020 sind sieben weitere skulpturale Arbeiten im Lantz’schen Park zu sehen, unter anderem von Peter Schwickerath und Bogomir Ecker. Eckers Werk „vedere“ beschäftigt sich mit Phänomenen der Technik und Kommunikation als prägende Impulse der Gesellschaft. Ebenso wird mit „THE PARK IS MINE“ eine Zusammenarbeit der Kölner Künstler Julia Bünnagel und Patrick Rieve präsentiert. Zudem können die Besucherinnen und Besucher die Stahlplastik „Mae West Conical Shapes Template“ von Rita McBride entdecken. Die in Stahl geschnittene Formen stammen von ihrer 52 Meter hohen Skulptur im „Mae West“, die die Künstlerin 2011 in München realisierte. Darüber hinaus werden Arbeiten von Gesine Grundmann, Christian Odzuck und Martin Pfeifle gezeigt.

Ein wöchentliches Aktionsprogramm mit Performance, Musik, Tanz, Theater und Lesung ergänzt die Ausstellung. Der Eintritt in den Skulpturenpark ist frei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

www.kunstkommission-duesseldorf.de

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