Architektur in Artikel
Kategorie
Themen
Interior in Artikel
Themen
Kategorie
Garten in Artikel
Themen
Kategorie
Spezial in Artikel
Kategorie

Weitblick-Wohnen

Unter einem Spitzdach in Düsseltal entsteht eine lichtdurchflutete Wohnlandschaft

Ein Stadthaus von 1910 mit einem ungenutzten Dachraum, der etwas merkwürdig in unterschiedlichen... mehr

Ein Stadthaus von 1910 mit einem ungenutzten Dachraum, der etwas merkwürdig in unterschiedlichen Ebenen verspringt und dadurch wenig Licht in die beengte Raumsituation brachte, war die große Herausforderung. Dem gegenüber stand die Chance mit einem Bauherren zusammen zu arbeiten, der sowohl eine ausgeprägte Vorstellungskraft als auch ein gutes Gespür für Lebensart besitzt: Fußbodenheizung, Klimaanlage und eine erstklassige Materialauswahl wurden als Wohnungsstandard genauso erwartet wie das separierte und doch in den Wohnraum integrierte Appartement für ein Au-pair.

Die Düsseldorfer pier7 architekten räumten erst einmal umfassend auf: Alle Räume wurden völlig neu angeordnet, um spannungsvolle Sichtbezüge entstehen zu lassen. Auch die Entscheidung in der untersten Ebene des über drei Ebenen geführten Wohnraumes ein großzügiges Durchwohnen zu entwickeln, hat Großzügigkeit geschaffen: Die zahlreichen Dach- und Giebel-Fensteröffnungen ermöglichen eine permanente Aussicht über die Dächer der Stadt und bieten maximale Wohnqualität. Steht man in der Küche, schweift der Blick in Hochhaushöhe bis hin zum Grafenberger Wald. Ein raffinierter Einschnitt ins Dach erweitert den Raum zudem durch eine beachtliche Terrasse. Der luftige, durchweg mit hellem Walfischgrät-Parkett ausgelegte Wohnraum bietet dabei neben zeltartigen Dachschrägen und einem skulpturalen Trägerwerk eine geschützte Loggia, die den Blick in die Wohnlandschaft öffnet. Dazu ergeben sich mehrere behagliche Verweilsituationen wie etwa am Kamin. 

Erschlossen werden die Ebenen durch eine Treppenkonstruktion, die einerseits das Auge zu beeindrucken versteht. Andererseits nimmt sie sich aber auch zurück, indem sie sich eng an die Wand schmiegt, um nur ja keinen unnötigen Raum zu verschwenden. Zudem ergeben sich von ihr ständig wechselnde, auch überraschende Ein- und Durchblicke. Mit dem feinsinnigen Hintergedanken, dass allzu viele Schränke die gewonnene Großzügigkeit beengen könnten, wird jeder Zentimeter, jede Nische, jeder Restraum ausgenutzt, um Schränke oder Aufbewahrung zu integrieren. Auch die Bäder wirken viel geräumiger als sie tatsächlich sind. Im größten finden ebenerdige Dusche und Wanne ebenso Platz wie feinstes WC- und Bidet-Porzellan. Die strukturierten Fliesen setzen sich als Wannenumrandung fort und formen optisch ein harmonisches Gesamtbild. Die Gäste-Toilette verbindet geschickt ein zusätzliches Stauraum-Angebot mit Privatsphäre für die Besucher. Bei allem großzügigen Umgang mit Licht und Freiraum ermöglicht der Grundriss aber auch eine separierte Einliegerwohnung: Ein Minimalwohnen mit maximalen Qualitäten bietet ein innen liegendes Bad mit reizvollen Aussichten in den Stadthimmel.

www.pier7-architekten.de

Architekten: pier 7 architekten www.pier7-architekten.de Zimmermann: Zimmerei Matthias... mehr

Architekten:

pier 7 architekten
www.pier7-architekten.de

Zimmermann:

Zimmerei Matthias Brock
www.zimmerei-brock.de

Fenster, Innen- und Brandschutztüren:

Schreinerei Matthias Brock
www.brock-bau.de

Innentreppe, Einbauten:

Tischlerei Heinrich Köhler
www.tischlereikoehler.de

Schlosser:

Metallbau Norbert Holten
www.metallbauholten.de

Maler:

Seelhorst
www.seelhorst-gmbh.de

Fliesen:

Kaiser Fliesenverlegebetrieb
www.kaiserfliesen.de

Heizung, Sanitär:

Schultz & Tisch
www.schuti.de

Elektro:

Elektro Trarbach
www.elektro-trarbach.de

Klimageräte:

Soeffing Kälte Klima
www.soeffing.de

Parkett:

Parkett Dietrich
www.parkett-dietrich.de

Spiegel Duschabtrennung:

Glas Lavalle
www.lavalle.de

Küche:

Thelen Küchen & Schlafzimmer
www.thelen.de

Kamin:

Christoph Lüpken Ofenbau
www.flammart.de

Fotos:

Michael Reisch
www.michaelreisch.com