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Ensemble mit Farbakzent

Zwei Mehrfamilienhäuser umrahmen einen grünen Gemeinschaftsgarten

Ein Mehrfamilienhaus allein macht noch kein Wohnparadies. Mehr Nutzungsmöglichkeiten ergeben... mehr

Ein Mehrfamilienhaus allein macht noch kein Wohnparadies. Mehr Nutzungsmöglichkeiten ergeben sich oft, wenn mehrere Wohnhäuser sich zu einer Wohnanlage addieren – allein dadurch lassen sich oft schon großzügigere Gemeinschaftsanlagen schaffen. Gut angebunden an den öffentlichen Nahverkehr und nicht weit von einem größeren Grünzug gelegen, hat Gerlich Architektur ein Ensemble von Wohngebäuden geschaffen. Die beiden Baukörper umrahmen in einer L-förmigen Struktur eine zentrale, großzügige Gartenfläche, die von den Bewohnern gemeinschaftlich genutzt werden kann. In einem produktiven Dialog mit den Bauherren konnten jeweils auf drei Etagen und einem zurückspringenden Staffelgeschoss 25 Wohneinheiten in unterschiedlichen Größen mit insgesamt etwa 2.150 m² Wohnfläche geschaffen werden. Die beiden Baukörper werden durch ein dunkles Sockelband aus Backstein miteinander verbunden. Die Architektursprache der Putzfassaden ist gradlinig und sachlich gehalten. Um die Fassade dennoch zu beleben, wurden Akzente über einzelne Gestaltungselemente gesetzt. So springen etwa Rahmenelemente besonders hervor, um Blickrichtungen zu führen und zu betonen. Transparente, dunkelrot getönte Glas-elemente setzen zudem prägnante vertikale Ausführungszeichen in den straßenseitigen Loggien. Sie wirken als Farbakzent, reflektieren zugleich aber auch den Himmel und die Umgebung. Auch an anderen Stellen wurde Wert auf subtile Details gelegt: So artikuliert etwa ein winkelförmiger Vorsprung den Zugang zur Gartenanlage – zugleich dient er als Sitzbank am Rand des breiten Fußgängerweges, der an einer internen Zugangsstraße liegt und daher auch zum Spielen für Kinder geeignet ist. Großzügige Terrassen und Balkonflächen wurden den beiden Baukörpern an der Gartenrückseite angegliedert. Über Seitenwände wird den Bewohnern auch auf den großzügigen Außenflächen viel Privatsphäre eingeräumt. Auch städtebaulich vermittelt das Projekt zwischen den angrenzenden Nachbargebäuden und verbindet das Umfeld zu einem harmonischen Ensemble. Die großzügigen, lichtdurchfluteten Wohnungen spiegeln die Ansprüche an Individualität, Qualität und Gestaltung wider. Aufgrund des ökologischen Bewusstseins der Bauherren wurde das Projekt in einem KFW 70 Standard geplant. www.gerlich-architektur.de

Architekten: Gerlich Architektur www.gerlich-architektur.de Fotos: Sigurd Steinprinz mehr

Architekten:

Gerlich Architektur
www.gerlich-architektur.de

Fotos:

Sigurd Steinprinz