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Elisabeths Gärten

Die Quadriennale lässt Urban Gardening in Benrath, Bilk und an der Rheinuferpromenade sprießen

er Innenhof des Westflügels von Schloss Benrath steht unter dem Zeichen des gemeinschaftlichen... mehr
er Innenhof des Westflügels von Schloss Benrath steht unter dem Zeichen des gemeinschaftlichen Gärtnerns. „Elisabeths Garten“ heißt das Projekt der Stiftung Schloss und Park Benrath. Ein Ort der Vermittlung und des Austauschs von Wissen soll hier entstehen – aber auch ein Ort der Experimente, an dem historische Gemüsesorten kultiviert und damit über das Morgen hinaus bewahrt werden. Ziel ist es, auf 60 modularen Hochbeeten regionale und historische Gemüsesorten in Bioqualität herzustellen und in pädagogischen Projekten gemeinsam mit Kindern und Erwachsenen anzuziehen, zu pflegen, zu ernten und zu „erschmecken“. Die Hochbeetstrukturen bestehen aus Lärchenholz, das aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt und 30 Jahre im Freien haltbar ist. In die Hochbeete werden besondere Kunststoffsäcke eingelassen, die mit Hecken- und Baumschnitt, halbreifem Kompost sowie Erde gefüllt sind. Sie sind selbstdüngend und zunächst für eine Fruchtfolge über drei Jahre ausgelegt.

Angesichts von Lebensmittelskandalen, Monokulturen und Klimawandel wird Urban Gardening schnell mehr Anhänger gewinnen. Die Stadt gewinnt in Zukunft als Ort einer dezentralen, gemeinschaftlichen und selbstbestimmten Lebensmittelproduktion an Bedeutung. Auch deshalb reicht das Projekt über den kurfürstlichen Park weit hinaus: Drei Satellitengärten befinden sich vor dem KIT (Kunst im Tunnel) an der Rheinpromenade, an der Haifastraße in Bilk sowie im Zentralschulgarten am Räuscherweg - weitere sollen folgen. Teilnahme ist während der Öffnungszeiten des Benrather Naturkundemuseums möglich - Gruppen können das gemeinsame Gärtnervergnügen auch mieten.

www.elisabethsgarten.de