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Ein schützendes Steinhaus

Düsseldorfer Immobilienunternehmen unterstützt ein nicht alltägliches Charity-Projekt in Kenia

In fünf Tagen ein Haus bauen? Das war selbst für Dagmar Böcker-Schüttken, die tagtäglich von... mehr

In fünf Tagen ein Haus bauen? Das war selbst für Dagmar Böcker-Schüttken, die tagtäglich von Berufs wegen mit Immobilien zu tun hat, eine echte Herausforderung. Zusammen mit anderen Deutschen und den Bewohnern eines Dorfes in der Nähe von Nairobi packte die Düsseldorferin tatkräftig mit an und schuf für eine Großmutter mit ihren Enkeln ein solides Steinhaus und damit zugleich das erste Zuhause mit festem Dach für die kenianische Familie.

Organisiert wurde die Reise von der deutschen Vertretung der weltweit tätigen Hilfsorganisation Habitat for Humanity, die gemeinsam mit Freiwilligen weltweit in nachhaltigen Projekten einfache und finanzierbare Häuser für und mit Menschen unabhängig von Nationalität, Religion und Ethnie baut. Aufmerksam auf das Projekt und die damit verbundene Reise wurde die Immobilienmaklerin über einen Netzwerkpartner ihres Unternehmens, den Bauunternehmer Axel Wahl, geschäftsführender Gesellschafter der GWI Bauunternehmung GmbH. „Ich war sofort Feuer und Flamme“, erzählt Dagmar Böcker-Schüttken, „ein Dach über dem Kopf zu haben ist ein elementares Bedürfnis. Wir machen uns gar nicht oft genug bewusst, wie viele Menschen das nicht haben.“ Insbesondere mit dem Ansatz „Hilfe zur Selbsthilfe“ konnte sich die geschäftsführende Gesellschafterin von Böcker-Immobilien identifizieren, gemeinsam anzupacken und etwas Sinnvolles auf die Beine zu stellen, erfüllte sie mit Genugtuung.

Von den je 1.000 Euro, die jeder Teilnehmer spendete, konnte das ganze Haus gebaut werden. Es steht in dem Dorf Nanyuki, gut vier Autostunden von Nairobi entfernt. Ein Steinhaus ist in dieser Region eine Besonderheit und doch so wichtig, da es Regen und anderen Witterungsverhältnissen trotzt. Das Dorf liegt 2.000 m über dem Meeresspiegel, die Luft erwärmt sich tagsüber auf mehr als 30 Grad, nachts wird es jedoch recht kühl und während der Regenzeit schwemmen die starke Regenfälle behelfsmäßige Unterkünfte häufig weg. Diesen Naturereignissen sind die Dorfbewohner nahezu schutzlos ausgeliefert. Sie durften darüber entscheiden, wer die Hilfe am meisten benötigt und suchten die Frau mit den zwei Kindern aus.

www.hfhd.de