Architektur in Artikel
Kategorie
Themen
Interior in Artikel
Themen
Kategorie
Garten in Artikel
Themen
Kategorie
Spezial in Artikel
Kategorie

Dynamisch und prägnant

Technologiezentrum in unmittelbarer Nachbarschaft zu kleinteiliger Wohnbebauung

Wie der Name vermuten lässt, ist das Triangulum in Form eines Dreiecks angelegt. Allerdings... mehr

Wie der Name vermuten lässt, ist das Triangulum in Form eines Dreiecks angelegt. Allerdings keines mit spitzen Ecken, sondern weich abgerundeten. Metallbänder als Teil der elementierten und hinterlüfteten Aluminium-Fassadenkonstruktion betonen die Dynamik der gebogenen Form zusätzlich. Entlang der umgebenden Straßen bildet der Baukörper des Technologiezentrums sowohl klare Raumkanten als auch Freiräume. Um zur verhältnismäßig kleinteiligen Wohnbebauung in der Nachbarschaft zu vermitteln, ist das Volumen gestaffelt und eine parkähnliche Fläche wirkt als Puffer. An der Balcke-Dürr-Allee eröffnet die eingeschnittene Fassade über zwei Geschosse eine markante Eingangssituation. Mit ihr schufen Scope Architekten aus Stuttgart zusätzlich einen städtebaulich wirksamen Empfang und erweitern den städtischen Raum in repräsentativer Weise.

Betritt man das Foyer öffnet sich der Blick in einen zweigeschossigen Luftraum, in dem eine objekthafte Pendelleuchte schwebt. Auch im Inneren wirken die Formen dynamisch, betont durch einen durchgängigen Schwarz-Weiß-Kontrast der Oberflächen. Und ergänzt beispielsweise durch Eichenholzelemente. Neben der Großküche für 700 Mitarbeiter sind die Technikanlagen im Erdgeschoss untergebracht. Im ersten Obergeschoss befinden sich Schulungsräume, die auch von externen Besuchern genutzt werden können. In einem Design Thinking-Raum lassen sich kreative Problemlösungsansätze testen. Das flexibel nutzbare Casino, der Eventraum für zusätzliche 80 Personen sowie die Terrasse schließen an den Bereich für Kundenmeetings und Schulungen an. Die sogenannte „Waggon-Situation“, in der man wie in einem Bahnabteil sitzt, bietet Raum, in Ruhe zu speisen und sich zu besprechen. An Stehtischen mit Barhockern lässt sich ein schneller Snack einnehmen oder ein Gespräch zwischendurch führen. An den Gebäudeecken der Bürogeschosse befinden sich die Funktionskerne mit interner Erschließung und Sanitäranlagen sowie Besprechungsräume, Tee- und Pausenküchen. Auf der restlichen Fläche verteilen sich Bürozonen verschiedenster Art. Es gibt sowohl Räume für die klassische als auch welche für die virtuelle Zusammenarbeit oder auch für die Co-Innovation mit Kunden. Open-Space-Bereiche und Zellenbüros mit Einzel- oder Kombibüros stehen für die Dynamik und Innovation des Unternehmens. Im Open-Space-Bereich wird das Desk-Sharing-Modell mit 430 flexibel nutzbaren Arbeitsplätzen gelebt. Think Tanks laden in jeder Mittelzone zum ungestörten Arbeiten ein. Micro Meetings, um sich allein oder in Kleinstgruppen zur konzentrierten Arbeit zurückzuziehen, oder Besprechungs- und Meetingsituationen ergänzen das Raumangebot. In den Mittel- und Pausenzonen sowie im Casino akzentuieren Grünnuancen den dominanten Schwarz-Weiß-Kontrast. 

www.scopeoffice.de

Architekten: Scope Architekten www.scopeoffice.de Fotos: Zooey Braun www.zooeybraun.de mehr

Architekten:

Scope Architekten
www.scopeoffice.de

Fotos:

Zooey Braun
www.zooeybraun.de