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Vom Eingang bis zur Sauna

Kunstvolle Neugestaltung eines Penthouses

„Als erstes haben wir den Grundriss der Wohnfläche modifiziert und den Kundenbedürfnissen... mehr

„Als erstes haben wir den Grundriss der Wohnfläche modifiziert und den Kundenbedürfnissen angepasst“, erzählt Innenarchitektin Katja Schuster, die mit der Gestaltung des Penthouses beauftragt war. Dabei lag das Hauptaugenmerk auf der Gestaltung des Wohn- und Essbereiches, der einen Echtholzkamin als raumgliederndes Element erhielt. „Den Eigentümern war es wichtig, dass der Bezug zur Küche und das gemeinsame Erleben der unterschiedlichsten Funktionen erhalten blieb“, sagt Schuster. Also entschied man sich für einen dreiseitigen Kamin, der gekonnt das Wohn- und Esszimmer miteinander verbindet. Ein besonderer Hingucker ist das pulverbeschichtete schwarze Metallblech, das wie ein Band um den kompletten Verbau herumgezogen ist.

Aufgrund des Ziels, beim Betreten der Wohnung durch großformatige Kunst empfangen zu werden, wurden die Türen im Eingangsbereich zu den angrenzenden Räumen entsprechend verschoben. Außerdem ermöglicht eine ausgeklügelte Beleuchtung – eine Mischung aus ovalen Einbaudownlights und einem erhöhten Deckenschlitz – verschiedene Lichtinszenierungen, welche die Kunstwerke zusätzlich in Szene setzen. Die weißen Klappen der Heizkreisverteiler wurden hinter schmalen Schuhschränken versteckt.

„Eine wichtige Rolle spielte beim Eigentümer die Integration eines Wohlfühlbades mit angrenzender Sauna“, erzählt Schuster. Hier galt es, Waschtisch, Dusche, WC, Wanne und Sauna auf 20 m2 so anzuordnen, das jeder Funktion eine gleich wichtige Rolle zugeordnet werden konnte und die einzelnen Elemente nicht verloren wirken. Im Vordergrund dieses Masterbades stehen eindeutig Armaturen in einer Kupferoberfläche, welche vor den anthrazitfarbenen raumhohen Fliesen besonders gut zur Geltung kommen. Die Kombination mit italienischen Sanitärobjekten, gehämmertem Naturstein sowie dunklen Echtholzmöbeln in Sonderanfertigung runden das Ambiente ab. Ungewollte Einblicke werden durch raumhohe Schiebescreens aus getöntem Acrylglas verhindert. Je nach Lichteinfall tauchen diese den Raum in eine bernsteinfarbene, gemütliche Atmosphäre. Mit einer Mischung aus schmalen Thermoholzlatten und warmweißen großformatigen Fliesen bietet die Sauna an der Stirnseite des Bades einen zusätzlichen Blickfang – vor allem auch, weil sich hinter der Rückenlehne eine indirekte Beleuchtung verbirgt, die je nach Stimmung die Lichtfarbe ändern kann.

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Innenarchitekten: Kjubik Innenarchitektur www.kjubik.com Fotos: Kühnapfel Fotografie... mehr

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Kühnapfel Fotografie
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