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Holzbaukasten XXL

Ein ausgeklügeltes Modulsystem für Kitas aus Holz mit hoher Wandlungsfähigkeit

Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen lobte zwei Architekturwettbewerbe... mehr

Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen lobte zwei Architekturwettbewerbe für den Neubau von modularen Kitagebäuden als zweigeschossigen Typ 60 plus (60/120 Plätze) und als dreigeschossigen Typ 150 minus (150/120 Plätze) aus. Das Architekturbüro Kersten Kopp aus Berlin hat einen der beiden Wettbewerbe für sich entscheiden können, den zweiten gewann das Büro karlundp aus München. Der Siegerentwurf von Kersten Kopp ist von einer außergewöhnlichen Wandelbarkeit und Vielseitigkeit geprägt. Vier Kitas sind mittlerweile fertiggestellt, sieben weitere sind von Kersten Kopp geplant.

Das erste neu entstandene Typengebäude war die Entwicklung einer zweigeschossigen Kindertagesstätte für 60 oder eines dreigeschossigen Typs für 120 oder 150 Kinder. Die modularen Holzbauten lassen sich durch ihren Vorfertigungsgrad schnell und ökologisch errichten. Der Systembau ist als Baukasten im 1,25-Meter-Raster auf einer Bodenplatte konzipiert. Es werden ausschließlich Materialien verwendet, die in puncto Gewinnung, Transport, Verarbeitung und hoher Lebensdauer, Gesundheits- und Umweltverträglichkeit maximale Werte aufweisen.

Die Architekten entwickelten Grundmodule, die durch unterschiedliche Anordnung verschiedene Gebäudefiguren wie einen L-förmigen Riegel oder ein Hofhaus ermöglichen und sich so auch in verschiedene bestehende Gebäudekompositionen einfügen. Es gibt Module für Gruppenräume, Flure, Funktionsräume, Eingangs- und Erschließungsmodule sowie Sanitärräume, die in verschiedenen Variationen kombiniert werden können. So können beispielsweise zwei Gruppenräume und zwei Nebenräume zu einem großen Raum zusammengeschaltet werden. Die großen Elemente sind aus Holz vorgefertigt. Tragende Innenwände und Decken aus Massivholzfertigteilen bilden das konstruktive Rückgrat der Gebäude. Die Außenwände sind als Holzskelett und an den Stirnseiten als Holzrahmenelemente ausgebildet. Als Verkleidung der geschlossenen Außenwände wählte man vorvergraute Lärchenholzprofile. Zum Schluss folgt der Einbau der Einbaumöbel – ebenfalls aus Holz. Während die Montage der ersten Kita noch sieben Wochen in Anspruch nahm, schaffte man es bei der vierten bereits in nur fünf Wochen.

www.kersten-kopp.de

Fotos:

Werner Huthmacher
www.werner-huthmacher.de

(Erschienen in CUBE Berlin 02|22)

Architekten: Kersten Kopp Architekten www.kersten-kopp.de Fassade, Einbaumöbel,... mehr
Architekten:

Kersten Kopp Architekten
www.kersten-kopp.de

Fassade, Einbaumöbel, Akustikdecke:

Terhalle Holzbau
www.terhalle.de

Holz-Aluminium-Fenster und Türen:

Gutmann Bausysteme
www.gutmann.de

Dachfenster:

Velux
www.velux.de

Leuchten:

Glamox
www.glamox.com
Trilux
www.trilux.com
Bega
www.bega.com

Böden:

Forbo Holding
www.forbo.com

Bodenfliesen Sanitärbereiche:

Villeroy & Boch
www.villeroyboch-group.com

Beschläge:

FSB
www.fsb.de

Massivholzdecke:

Derix
www.derix.de

Schalter:

Gira
www.gira.de

Lüftungsgeräte:

Trox
www.trox.de

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