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Mainz-05-Geschäftsstelle spiegelt nach Umbau die Identität des Vereins wider

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Die Geschäftsstelle eines Fußballvereins ist oft die Anlaufstelle für Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins – aber auch für Nichtmitglieder. Damit erfüllt sie eine wichtige Schnittstellenfunktion: Sie stellt den ersten Kontakt zum Verein sowie seinen Angeboten her und ist gleichzeitig Kommunikations- und Informationsplattform innerhalb des Vereins, seiner Mitglieder und Mitarbeiter. All das musste bei dem Umbau und der Neustrukturierung der Geschäftsstelle von Mainz 05 eingeplant werden. Es sollte ein offenes und kommunikatives Arbeitsumfeld entstehen, das das Thema Gemeinschaftsgefühl fördert.

Verantwortlich für Planung und Umsetzung der neuen Geschäftsstelle des beliebten Fußballvereins war das Mainzer Büro mz³ architekten ingenieure. „Zentraler Konzeptgedanke war die Aufwertung der Empfangsbereiche sowie die Bürofläche als Stadtlandschaft umzugestalten“, so der Architekt Tobias von Pastau. Darum haben sie eine heterogene Raumfolge geschaffen und Treffpunkte eingeplant, die durch ihre Aufenthaltsqualität zur Kommunikation einladen und den Austausch befördern. Hier kann man ins Gespräch kommen oder auch nach Feierabend beispielsweise bei einem Getränk zusammenfinden oder Fußball schauen. Dabei sind diese Bereiche im Vergleich zum Schreibtischarbeitsplatz freier und individueller gestaltet.

Neben der Verbindung von Tradition und Moderne gehören auch Offenheit, Gemeinschaft und Innovationsbereitschaft zur Identität der Nullfünfer. Charakteristika, die sich auch in den neugestalteten Arbeitsräumen der Geschäftsstelle widerspiegeln sollten. Nach dem Umbau ist die vom Bauherren angestrebte offene Arbeitsweise räumlich erlebbar. Denn wo sich Mitarbeiter ehemals durch lange dunkle Flure bewegen mussten, entstanden neue ansprechende und vielfältig nutzbare Zonen. Glastrennwände zwischen Büro- und Kommunikationsflächen sorgen für Sichtbezüge und schaffen ein offenes Arbeitsklima. In Bereichen, in denen wegen der Arbeitsschwerpunkte mehr Vertraulichkeit und Privatsphäre gewährleistet werden müssen, wurden statt der Glastrennwände Glastüren eingebaut. „Innerhalb des Büros ist nun eine Wohlfühlatmosphäre entstanden, die den persönlichen Kontakt der Mitarbeiter untereinander ermöglicht und damit die Zufriedenheit und Qualität der Arbeitsergebnisse steigert“, führt von Pastau weiter aus.

Bei der Planung der unterschiedlichen Arbeitszonen haben sich die Architekten zudem an der zu erwartenden Kunden- und Besucherfrequenz der jeweiligen Bereiche orientiert. Und, ganz wichtig, zumal bei einem Fußballverein: Nicht nur das räumliche Arbeitsumfeld wirkt sich auf die Mitarbeiter aus. Da die Identität mit dem eigenen Fußballverein eine herausragende Bedeutung spielt, achteten die Architekten auch darauf, dass Möbel, Farben und Grafiken die Corporate Identity der Nullfünfer aufnehmen. Kein Wunder also, dass die Farbe Rot in den unterschiedlichen Zonen eine Rolle spielt – und überdies einen schönen Kontrast zu den hellen Möbeln und Wänden setzt.

www.mzdrei.de

Fotos:

Uli Planz
www.ulip.eu

(Erschienen in CUBE Frankfurt 02|21)

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