Lebens-Phasen-Haus

Einstiges Zweifamilienhaus mit modularer Grundrissgestaltung

Eine viergeschossige Villa am Glambecker See, in der früheren Residenzstadt Neustrelitz und eine knappe Stunde von Berlin entfernt, präsentiert sich nach einem Umbau als Lebens-Phasen-Haus. So nannte der planende Architekt und Enkel des Erbauers, Christian Peters, das 1928 errichtete Gebäude, das sich ohne großen baulichen Aufwand flexibel auf die Raumbedürfnisse seiner Bewohner:innen anpassen lässt. Aufgrund einer modularen Grundrissgestaltung sind die Größen der drei Wohnbereiche im großzügigen, einstigen Zweifamilienhaus an die jeweiligen Lebensphasen modifizierbar.

Zur Entwurfsidee gehörte unter anderem, jeweils unterschiedliche Wohnungen über zwei Hauseingänge zu erschließen. So wird nun der Wohnbereich im Erdgeschoss direkt vom Vordereingang erreicht. Zur Souterrainwohnung, beziehungsweise der im ersten und zweiten Obergeschoss verortenen Wohnung gelangt man über das Treppenhaus des Seiteneingangs an der Westseite. Zusätzlich bestehen verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten: Zum Beispiel kann im Erdgeschoss ein größerer Raum in zwei kleine geteilt werden oder im Dachgeschoss das Studio in zwei Räume mit einem Bad verwandelt werden. Sobald im Treppenhaus zwei Treppenläufe zusammengefasst werden und der ehemalige Zugang vom Erdgeschossinneren wieder geöffnet wird, erfolgt eine direkte Verbindung vom Erdgeschoss in alle Bereiche. Wahlweise ist in der Villa nun Platz für eine große Familie/Lebensgemeinschaft oder es sind bis zu drei separate Wohnbereiche möglich. Die gegenwärtig größte Einheit bildet die Maisonette-Dachgeschosswohnung mit ca. 160 m². Sie erstreckt sich über drei bis vier großzügige und helle Schlafzimmer, ein modernes Badezimmer, eine Wohnküche, einen seeseitigen Balkon und einen lichtdurchfluteten Wohnbereich im Dachgeschoss. Die aktuell vermietete Erdgeschosswohnung verfügt mit ca. 104 m² über drei bis vier Zimmer mit historischer Bausubstanz sowie eine separate Wohnküche und über eine geschützte Loggia mit Blick auf den See.  Im Souterrain befindet sich zur Seeseite ein ebenerdiger Zwei- bis Dreizimmer-Gästebereich mit ca. 56 m² Wohnfläche und einer Gartenterrasse. Dass nun möglich ist, in dem Haus auch nur Teileinheiten zu vermieten, schafft  zusätzlichen wirtschaftlichen Spielraum, wenn beispielsweise Kinder zum Studium ausziehen. Weiterhin besteht auch ein großes Platzangebot für Homeoffice oder gewerbliche Praxis-/Büronutzungen. „Die Besonderheit dieses Baudenkmals liegt in der Kombinierbarkeit der Grundrisse mit den verschiedenen Gebäudeeingängen. Dabei besitzen die Grundrisse selbst eine hohe Anpassungsfähigkeit an verschiedene Anforderungen“, erklärt Architekt Christian Peters.

www.steht-ein-haus-am-see.de

Fotos:
Philipp Pechta
www.phideomedia.de

(Erschienen in CUBE Berlin 02|24)

Architektur:
Christian Peters
www.steht-ein-haus-am-see.de

Fliesenlegearbeiten:
Ueckert Fliesenverlegung & Bau
Telefon: 03981-203067

Malerarbeiten:
Steffen Illguth Maler
Telefon: 03981-4530459

Tischlerei:
Tischlerei Wilhelm Gehrs
Telefon: 039825-20425

Heizung und Sanitär:
Hauke Runge
www.hauke-runge.de

Elektro:
Volt Elektro
www.volt.de

Nothing found.

Wohnen im Komponistenviertel

Junges Wohnquartier in alter Nachbarschaft in Weissensee

Lichtdurchflutete Arbeitswelt

Hocheffizientes Bürogebäude in der Maxvorstadt

Gelungene Überführung

Der Umbau eines ehemaligen Wochenendhauses begeistert die Bauherrin

Individualität im System

Grundschule verbindet Planungs- und Fertigungseffizienz mit zeitgemäßer Gestaltung

Nothing found.

Verjüngungskur

Eine gründerzeitliche Altbauwohnung wurde umgebaut und modern gestaltet

_BAN0483-lowres_700pixel

Altes Gebäude neu ergänzt

Kriegszerstörtes Industriegebäude Gertrudshof komplett wiederhergestellt

P8053357_15_700pixel

Stadthaus Maxima

Schlichte Eleganz – ein moderner Kubus mit klassischen Anlehnungen

16_9263_43_700pixel

Smarter Minimalismus

Eine Villa verbindet eine plastische Komposition mit einer anspruchsvoll integrierten Haustechnik

_DSC8511_la01_15

Gut für den Kiez

Mutige Bauherren und gute Architekten schaffen einen neuen Anziehungspunkt in Tegel

Landhausgarten_Spiegelsee_1_c_VisitSpandau_ClaudiaSchwaier_15_700pixel

Vom Landhausgarten zum Park

Noch heute trägt das Areal den ursprünglichen Namen Landhausgarten Fraenkel

Villa-Jacobs_7318_18_700pixel

Prachtgarten revitalisiert

Die neue Stiftung Ludes wandelt den Park der Villa Jacobs in einen Skulpturenpark um

wirDesign_bueroflaeche_02_15_700pixel

Gezeitenwandel

Aus einer Traditionsbrauerei wird eine Marken- und Designagentur