Hightech Inkubator

Das Start-up Labs ist ein erster Meilenstein für die Science City Bahrenfeld

dfz-architekten_peter-margis_SLB-hamburg_DSC9192-Bearbeitet_15_700pixel

Der sprichwörtliche Elfenbeinturm hat ausgedient. Heute findet Wissenschaft mitten in der Stadt statt und gerade in Hamburgs Westen im Bereich des DESY-Geländes zeigt sich die Öffnung in die Gesellschaft. Eine Verzahnung von Forschung, Wissenschaft, Gesellschaft und Stadt ist das erklärte Ziel des Projektes Science City Bahrenfeld und soll Synergien für alle Beteiligten bieten.

Im Nordosten des bestehenden Forschungscampus, am Übergang zwischen Luruper Hauptstraße und Luruper Chaussee, liegt das neue Innovationszentrum „Start-up Labs Bahrenfeld“, das von DFZ Architekten entworfen wurde. Auf rund 2.700 m² Nutzfläche verteilen sich Büro- und Besprechungsräume, Labore, Coworking-Flächen und eine Cafeteria. Das Innovationszentrum ist ein Gemeinschaftsprojekt von DESY, der Universität Hamburg sowie der Freien und Hansestadt Hamburg und ein wichtiger Bestandteil des neu entstehenden Wissenschaftsquartiers – der Science City Bahrenfeld. Es bietet klugen Köpfen die nötige Infrastruktur, um wissenschaftliche Erkenntnisse in Ausgründungsideen, Produkte und Dienstleistungen umzuwandeln. Hiervon sollen der Wissenschaftsstandort Hamburg sowie die Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen profitieren. Deshalb stellt das Innovationszentrum Gründern und jungen Unternehmen aus wissenschaftlichen Forschungsfeldern Flächen und Räume zur Verfügung, um ein ideales Umfeld für diesen Wissenstransfer zu schaffen. Der viergeschossige Baukörper beherbergt kleinteilig vermietbare Büroflächen in einer kommunikativen Raumstruktur sowie komplexe Labor- und Werkstattbereiche. Der helle Eingangsbereich mit seinem Glasdach erstreckt sich über alle Ebenen und bildet mit seiner prägnanten schwarzen Wendeltreppe und der Lichtinstallation das lebendige Zentrum des Gebäudes. Die offene, an den Eingangsbereich anschließende Cafeteria integriert ein speziell entwickeltes taktiles Leitsystem, das die Ansprüche von Blinden und seheingeschränkten Menschen berücksichtigt. Auch weitere halb­öffentliche Bereiche sind damit ausgestattet. 

Als Fassadenmaterial wählten die Architekt:innen ein in Metalloptik beschichtetes Aluminiumblech, das je nach Tageszeit und Sonnenstand sein Erscheinungsbild ändert. Die großzügige Glasfassade im Nordosten wird durch weiße Betonsteine gerahmt. Durch den prägnanten Versatz entsteht ein überbauter Raum, der sich zur Luruper Chaussee öffnet und ein weithin sichtbares Zeichen am Kreuzungspunkt mit der Stadionstraße setzt. Ein Jahr nach der Eröffnung des Start-up Labs sind alle Flächen belegt und eine Erweiterung geplant.

www.dfz-architekten.de

Fotos:

Peter Margis
www.petermargis.de

(Erschienen in CUBE Hamburg 04|22)

 

Nothing found.

Lichtdurchflutete Arbeitswelt

Hocheffizientes Bürogebäude in der Maxvorstadt

Gelungene Überführung

Der Umbau eines ehemaligen Wochenendhauses begeistert die Bauherrin

Individualität im System

Grundschule verbindet Planungs- und Fertigungseffizienz mit zeitgemäßer Gestaltung

Harmonie mit Liebe zum Detail

Farbkonzepte und Kunstobjekte für ansprechende Praxisräume in Moabit

Nothing found.

CAB20-0088-foto-jakob-boerner-1_15_700pixel

Weniger ist Mehr

Ein Kabinenhotel in St. Georg bietet Privatsphäre und Community Spirit für kleines Geld

_DSF1874_10_700pixel

Nachhaltig und grün

Auf einer ehemaligen Deponiefläche in Lokstedt entstand das Wohnquartier Süderfeldpark

_DSC9073_15_700pixel

Grün tut gut

Nachhaltigkeit und eine neue Arbeitswelt mit einer offenen und kommunikativen Atmosphäre

Ein modernes Landhaus

Das maßgeschneiderte Zuhause einer Familie vereint Design und Behaglichkeit

_DSF7725_50_700pixel

Backstein trifft Sichtbeton

Der Naturbezug leitet den Entwurf des Architekten, der Außenraum in seinem jahreszeitlichen Rhythmus gestaltet den Innenraum.

Fließend verbunden

Neues Design für eine frische Interpretation des klassischen Steakhouses

03_Perspektive-Kranbauten-vom-Verladehof_Klaus-Frahm_19_700pixel5J74SvzUYiMld

Starker Auftritt

Mit den sechs Häusern gelingt hier eindrucksvoll eine Verwebung von Alt und Neu.

WFA_Atelierhaus_HFBK_002_Seitenverha-ltnis_Orginal_A4_15_700pixel

Raum für die Kunst

Endlich erhält die HFBK die dringend benötigten Atelierräume für Masterstudierende