Kein Schmarrn!

Das neue „Brunner“ im wunderschön renovierten historischen Haus

Knapp 3.000 Österreicher:innen leben in Stuttgart, doch die Zahl derer, die ein Faible für das Nachbarland haben, ist sicherlich noch größer. Das liegt womöglich an der Geschichte der Baden-Württembergischen Hauptstadt, die von 1520 bis 1534 sogar selbst 15 Jahre lang eine österreichische Stadt war. Sicherlich liegt es aber vor allem auch am guten Essen, das das Land zu bieten hat, und das serviert nun das Restaurant Brunner im Eckhaus am Rotbuchplatz, das Ende letzten Jahres eröffnet wurde.

Aus der Idee, das einstige Sushi-Lokal in eine Genussstätte österreichischer Art zu verwandeln, wurde nach zwei Jahren behäbiger Bürokratie schließlich Realität. Doch dann wurde die Eröffnung des neuen Restaurants im wahrsten Sinne des Wortes zum Fest: Nachdem kurz vor Weihnachten die lang ersehnte Freigabe erfolgt war, wurde samstags in den liebevoll renovierten Räumen des historischen Hauses eine kleine Eröffnungsfeier unter Freunden, Kolleg:innen und Familie begangen – „Stehachterl und Stibitzereien“ inklusive – bevor am Mittag des Heiligabends der offizielle Starttag des „Brunner“ war. Betrieben wird es von der Paulaner-Wirtin Birgit Grupp, ihrer Nichte Ayleen Brunner und deren Lebenspartner Jakob Transier. Seitdem stehen klassische Gerichte neu interpretiert auf der Speisekarte, die in einem gemütlichen, modernen Ambiente viel Genuss versprechen. Der Innenraum wurde vom Stuttgarter Innenarchitekten Cyrus Ghanai gestaltet, der das Brunner mit viel Liebe zum Detail und schönen Ecken für Stammtischrunden gestaltet hat. Ein Beispiel für seine Detailliebe ist der Natur-Wollfilz an Wand und an Decke, der den Schall mindert und beste Bedingungen für eine ruhige Atmosphäre schafft – selbst wenn das Restaurant bis auf den letzten Platz besetzt ist.

Als spannender Kontrast zum Filz sind die Säule, die Wand und die Thekenfront mit Ofenkacheln in einem Blauton versehen, der sich auch in den Bänken und Stühlen wiederfindet. Während der Boden des 95 m² großen Erdgeschosses gefliest ist, verleiht im Obergeschoss ein Fischgrätparkett Wohnlichkeit. Die Tische und Bänke wurden eigens für das Restaurant entworfen und gefertigt.

www.cyrus-ghanai.de

Fotos:
hochburg.design
www.hochburg.design

(Erschienen in CUBE Stuttgart 03|25)

Innenarchitektur:

Cyrus Ghanai
www.cyrus-ghanai.de

Wand- und Deckenbeschichtung:

Textil Olius
www.textilolius.com

Wand,- Säulen- und Thekenverkleidung:

Kaufmann Keramik
www.kaufmann-keramik.de

Pendelleuchte:

Jacco Maris
www.jaccomaris.com

Tischplatten:

Fenix
www.fenixforinteriors.com

Stühle:

May
www.may-design.com

Nothing found.

Im Lauf der Zeit

Modernes Bürohaus ersetzt Wohngebäude aus den Fünfziger Jahren

So macht Lernen Spaß

Ein heller Modulbau beschert einem Dortmunder Gymnasium moderne und flexible Lernräume

Großzügige Wohnhalle

Ein Wohnhaus in Holzbauweise kombiniert weitläufige Ausblicke mit ausgeprägten Deckenhöhen

In den Garten fließend

Ein Einfamilienhaus besticht durch seinen großzügigen Wohnbereich

Nothing found.

VTC_6_19_700pixel

Im Zeichen der Ellipse

Neugestaltung der Bürowelt im Van Technology Center

Kayser-Haus_Z-4_15_700pixel

Wandelbare Raumskulptur

Ästhetisch hochwertiger und konsequenter Neubau mit flexibler Raumstruktur

Begehbare Skulptur

Wohnhaus in Hybridbauweise fügt sich behutsam in den Hang

CF011091-Kopie_19_700pixel

Einsatzbereites Tor zur Stadt

Regionaler Waldbau liefert Holz für neues, hoch funktionales Feuerwehrgebäude mit Ausstellungsbereich

Raum für Körperkunst

Neugestaltung eines außergewöhnlichen Tattoo-Studios in Bausubstanz aus den 1970er-Jahren

191220_big-foot-glass-sidetable_Alexander-Klein02_15_700pixel

Studio creative underdogs

Designstudio für Produkte, Möbel und Raumkonzepte

K8_017__700pixel

Weniger ist mehr

Zeitloses Wohnhaus mit wenigen hochwertigen Materialien für ein Ehepaar

CF005522_19_700pixel

Campus der Zukunft

Ersatzneubau für das Interfakultäre Institut für Biochemie IFIB der Universität Tübingen