Bildschön in Szene gesetzt

Ein Bungalow aus den 1960er-Jahren wurde stilgerecht saniert

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Stockum ist – unmittelbar am Rhein gelegen – ein begehrter Stadtteil. Er bietet die Nähe zum Stadtzentrum sowie eine gute Infrastruktur und punktet mit einer überwiegenden Bebauung aus Ein- und Zweifamilienhäusern sowie einem hohen Freizeitwert. In dieser reizvollen Umgebung liegt das Dichterviertel, in dem seit den 1960er-Jahren die Bebauung mit luxuriösen Bungalows vorherrscht.

Ein privater Bauherr beauftragte das One!Contact Planungsbüro aus Bochum damit, seinen neu erworbenen Bungalow von Grund auf zu sanieren. Nach der ausführlichen Bestandsaufnahme war klar, dass eine aufwendige Kernsanierung des teilunterkellerten Gebäudes anstand, welches im japanischen Design der 1960er-Jahre gestaltet war. Ein großzügig geschnittener Grundriss sollte auf 300 m² Wohnfläche Weite und mehr Wohnqualität bringen und dank viel Glas innen und außen miteinander verschmelzen lassen. „Alle Räume erstrecken sich nun um einen Lichtinnenhof und einen kleinen Patio, der die Sichtachse der privaten Rückzugsräume zueinander bildet“, erläutert Torsten Stiepelmann. Durch die Neuinterpretierung der Raumsynergien in ihren Sichtachsen zollt das Architekturbüro der ursprünglichen japanisch inspirierten Architektur Respekt. Die Innenraumgestaltung unterstreicht die klare Linie des Gebäudes: Der gesamte Wohnbereich, inklusive des neu hinzugekommenen Homeoffice, ist mit einem Spachtelboden aus Zement versehen. In allen Räumen befinden sich maßgefertigte Einbaumöbel und die Designmöbel verschiedener Hersteller und Kollektion spiegeln individuelles Wohnen wider. Im Keller sind der Home-Spa, ein Fitnessbereich sowie die Gebäudetechnik und Lagerflächen verortet. Durch das ausgeklügelte Lichtdesign werden die Räume und der Garten optimal in Szene gesetzt. Letzterer versteht sich dank der bodentiefen Fenster als verlängerter Wohnraum. In Planung ist, auf dem 950 m² großen Grundstück noch einen Außenpool zu integrieren.

Auch die äußere Gebäudehülle erstrahlt nach viermonatiger Umbauzeit in neuem Glanz. Das Flachdach wurde nach energetischen und schallschutztechnischen Kriterien inklusive Photovoltaik neu aufgebaut. Auf Wunsch des Bauherrn wurde der Dachabschluss mit einer eigens designten Attikaausbildung versehen, die mittels besonderer technischer Anschlüsse befestigt wurde. Gezogenes gepulvertes Aluminium ergänzt den neuen minimalistischen Look. Zudem wurde die gesamte Gebäudetechnik erneuert, eine Fußbodenheizung, ein innovatives KNX-Bussystem und ein Soundsystem installiert.

www.one-contact.de

Fotos:

Jannis Wiebusch
janniswiebusch.de

(Erschienen in CUBE Düsseldorf 04|21)

Architekten:

One!Contact-Planungsbüro
www.one-contact.de

Abbruch- und Rückbauarbeiten:

Liota Bau & Verwaltungsgesellschaft
www.liota-bau.de

Elektroarbeiten, Verteilersysteme, Einbaugeräte:

Haubruck
www.haubruck.com

Fenster, Außentüren:

Dieter Lueg Kunststofffenster
www.fenster-lueg.de

Tischler, Innentüren:

Tischlerei Klammer
www.tischlerei-klammer.de

Maler und Lackierer:

Kubitz Malerbetrieb
www.kubitz-malerbetrieb.de

Heizanlagen, Sanitärausstattung:

Gelsenbad
www.gelsenbad.de

Raumlufttechnik:

D&S Kältetechnik
www.ds-kaeltetechnik.de

Innenausstattung:

Arredare
www.arredare.de

Tische:

Rado Manufaktur
www.rado-manufaktur.de

Glaser:

Glaswölberei Fran Nowak
www.glasdesign-nowak.de

Küche:

Thelen & Drifte
www.thelen.de

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