Altbaucharme trifft Modernität

Durchdachte Farb- und Oberflächenkonzepte harmonieren mit der Gründerzeit

DANS_HausJ-Wohnen_15_700pixel

Zentral, in Innenstadtnähe gelegen, befindet sich das Mehrfamilienhaus aus dem Jahr 1905 in Dortmund-Körne. Von den drei Wohneinheiten, die sich im Altbau aus der Gründerzeit befinden, wurde das ca. 85 m² große Erdgeschoss für eine dreiköpfige Familie saniert und umgebaut. Das Dortmunder Büro Dans Architektur widmete sich der Innenarchitektur des Endhauses in einer Reihe von weiteren Mehrfamilienhäusern aus dieser Zeit. Ein Vorgarten sowie ein großzügiger rückwärtiger Garten umrahmen das Gebäude.

Um den vorhandenen Raum bestmöglich zu nutzen, sieht der erste Bauabschnitt eine Verbesserung der Grundrisssituation in der Erdgeschosswohnung vor. Die Wünsche der Bauherren nach einem Tageslichtbad, einer Garderobe und einem Abstellraum für die Küche, konnten durch einen Tausch der beiden Bäder umgesetzt werden. Das zuvor schlauchartig ausgerichtete Bad wurde unterteilt in ein innen liegendes Gäste-WC sowie einem Abstellraum, der von der Küche aus zu betreten ist. Positioniert an der Außenwand des Endhauses befindet sich nun das großzügig gestaltete Bad der Familie.

In 16 Wochen Bauzeit arbeitete das Dortmunder Architekturbüro den Charakter des Altbaus heraus und befreite Böden, Wände und Türen von der Patina vergangener Zeit. Vorhandene Fliesen im Flur wurden gesäubert und alle Dielenböden in der Wohnung aufwendig aufbereitet und hell versiegelt, um den Charme des Altbaus sichtbar zu machen und möglichst viel von der alten Substanz erhalten zu lassen. Passend zu den aufbereiteten Böden wählt der Architekt in Zusammenarbeit mit den Bauherren die Wandfliesen für beide Bäder aus: Glänzende Metrofliesen in Kombination mit grauen, matt wirkenden Zementfliesen vervollständigen die Komposition zwischen alt und neu. Auch die Wandfarbgestaltung in einem gleichmäßigen, zarten Grauton in Küche, Wohnbereich und Kinderzimmer unterstreicht das dezente Farbkonzept für die Wohnung im Erdgeschoss.

Durch den Erhalt der typischen Sockelleiste der Gründerzeit gestaltet sich ein sanfter Übergang von Bestandsboden zu moderner Wandfarbe. Ein ebenso breiter weißer Streifen an der Wand spiegelt den Übergang zugleich im Deckenbereich wider. Auch die bestehenden Heizkörper und hellen Fensterbänke aus glänzendem Naturstein konnten durch eine gründliche Säuberung und einzelne Ausbesserungen erhalten bleiben und den Flair der Wohnung authentisch unterstützen. Bei neuen Einbauten und der Einrichtung galt es, diese so auszuwählen, dass sie sich dezent und wie selbstverständlich in die vorhandene Struktur einfügen und dennoch den Altbau durch Akzente modernisieren. In einem weiteren Bauabschnitt ist ein gartenseitiger Erweiterungsbau für 2020 geplant.

www.dans-architektur.de

(Erschienen in CUBE Ruhrgebiet 01|20)

Architekten:

Dans Architektur
www.dans-architektur.de

Maler:

Malermeisten Schneider
www.malermeister-schneider.gmbh

Heizung, Sanitär:

Kabisch Technische Gebäudeausrüstung
www.tga-kabisch.de

Natursteinarbeiten:

Naturstein Pereira
www.naturstein-pereira.de

Nothing found.

Weniger Fensterrahmen, mehr Tageslicht

Fenster mit schlanken Rahmen wirken ästhetischer und lassen deutlich mehr Tageslicht ins Innere strömen

Fließende Raumerfahrung

Eine Villa auf schmalem Hanggrundstück öffnet sich großzügig zum Tal

Durchdachte Inszenierung

Ausgeklügeltes Beleuchtungskonzept setzt das Transformationsprojekt ins rechte Licht

Solitär in bester Nachbarschaft

Ein Mehrfamilienhaus passt sich in ein international bedeutendes Bauensemble ein

Nothing found.

20230427_111539_19_700pixel

Innenhof wird zur grünen Oase

Herzstück in einem Quartier in Duisburg ist das neue Gemeinschaftshaus

1185_JL_0438_edit3_15_700pixel

Zeitgenössischer Nutzungsmix

Das Basecamp steht für die Transformation der Dortmunder Innenstadt

Würdevoller Ort der Begegnung

Ehemalige Trauerhalle in Bochum wird zum Zentrum für Demokratie und Menschenrechte

IMG_5562_19_700pixel

Die Natur ist ganzjährige Kulisse

Ein neu angelegter Privatgarten wirkt wie seit Jahrzehnten gewachsen

Fritz-Reuter-Strasse_13403_15_700pixel

Miteinander der Generationen

Lebensbejahende Architektur in einer zukunftsgerichteten Siedlung in Herne

Herkulesaufgabe geglückt

Umfangreiche Sanierung und Schaffung neuen Wohnraums in einem denkmalgeschützten Haus

Ein Zuhause für Senioren

Ein Wohnhaus in Oer-Erkenschwick berücksichtigt in besonderem Maße die Bedürfnisse Älterer