Pflegeleichte Oase

Grünes und klimagerechtes Refugium entsteht auf abschüssigem Gelände

P1010417_b_15_700pixel

Bei der Gesaltung eines Privatgartens in Hanau gelang es, eine geglückte Verbindung zwischen den Wünschen der Bauherren,  den Ansprüchen der Pflanzen und dem architektonischen Umfeld zu schaffen. Dabei musste der Büdinger Landschaftsarchitekt Christian J. Wiegand neben einem abschüssige Gelände mit langgezogenen, sich über mehrere Häuser erstreckenden Areal, selbstverständlich auch die Wünschen seiner Bauherren einbeziehen: Diese wünschten sich einen pflegeleichten und naturnahen Garten mit ländlichem Charme. Als bevorzugte Farben in dem Garten entschied sich der ursprünglich aus den Niederlanden stammende Bauherr für Weiß, Rot und Blau. Auch die traditionell in den Niederlanden vorkommenden Leilinden – in Spalierform geschnittene Linden – sollten im Gartenkonzept ebenso ihren Platz finden, wie auch eine Sauna und ein Pool, eine große Terrasse, ein Beerenobstgarten sowie Rosen und Hortensien.

Die Wege und Mauern gestaltete Wiegand zeitlos elegant und setzte vor allem auf wertige und regionale Materialien, wie Muschelkalk und Basaltlava. Die von den Bauherren gewünschte Pflegeleichtigkeit erreichte er, indem er Standortansprüche der Pflanzen berücksichtigte: In Teilschattenbereichen, wie dem Vorgarten, finden sich daher Stauden und eine Gräsermischpflanzung. Die Sonnenbereiche an der Terasse, der Vorgarten und der Hang nehmen die Leilinden ebenso auf, wo sie auch als Sichtschutz dienen. Im Obstgarten hat der Landschaftsarchitekt diverse Säulenobstsorten mit Ebereschen kombiniert. Damit der Garten auch in den nachfolgenden Jahreszeiten eine farbige Pracht entfaltet, wählte Wiegand Bäume mit besonderer Herbstfärbung – gegen Hitze und Trockenheit resiliente Klimaholzbäume, wie den persischen Eisenholzbaum oder den Amberbaum. Für weiße Akzente sorgen in der grünen Oase Rispenhortensien und Wildrosenhecken, die im Vorgarten gleichsam als Zaunersatz dienen.

So entstanden pflegeleichte Orte der Entspannung, die der Natur ihren Raum geben und den Bauherren ein herrliches Refugium schenken: „Wir haben nun einen sehr schönen Garten und freuen uns sehr, in Christian Wiegand den richtigen Gestalter gefunden zu haben. Er hat uns mit seinem Ideenreichtum, aber auch Gespür für unsere Gedanken, sehr unterstützt. Durch seine professionelle und kundenorientierte Art konnte er auch kleinere Probleme wie Lieferschwierigkeiten wegen Corona gut lösen und die Planung entsprechend umstellen“, freuen sich die Bauherren über ihren neuen grünen Rückzugsort.

www.gartengestaltung-wiegand.de

Fotos:

Christian J. Wiegand

(Erschienen in CUBE Frankfurt 01|23)

Nothing found.

Expressiv Stützenfrei

Ein Büroneubau in Marsdorf bietet Kita, Cafeteria und kollaboratives Arbeiten

Klar, präzise, dauerhaft

Ein Einfamilienhaus hält die Balance zwischen Massivität und Wärme

Klare Struktur in Rekordzeit

Eine Gesamtschule in Velbert nutzt die Hanglage und setzt auf Cluster

Nothing found.

Für die Zukunft gewappnet

Schulneubau schafft Raum für Lernen, Begegnung und individuelle Förderung

_DSC8058_15_700pixel

Wohnen im Waldpark

Neues Quartier am Frankfurter Stadtwald bezieht sich auf die Umgebung

Wohnhaus_BA_Strasse_19_700pixel

Verwandlung eines Zuhauses

Aus einem Mehrfamilienhaus aus den 1960er-Jahren machte das Architekturbüro gross und herbst architekten ein zeitgemäßes Einfamilienhaus mit…

Mut zum Statement

Minimalistisches Wohnhaus mit markanter Fassade fängt das Licht bestmöglich ein

Mehr Porsche für Frankfurt

Mehr Porsche für Frankfurt

Neue Niederlassung besticht durch zukunftsweisende Architektur und ebensolche Erlebniswelt

3036_230405_52_15_700pixel

Patina & Zeitschichten

In einem ehemaligen Gerichtsgebäude entstehen neben Wohnraum auch andere Nutzungen

verbindung von Alt und Neu

Hybrid-Lösung für ein Dorfgemeinschaftshaus

20200622_Scharrer_Koenigstein_0061_15_700pixel

Klares Konzept

Denkmalgerechter Umbau in Königstein verbindet Vergangenheit und Zukunft