Patientenzentriert

Großzügige Strahlentherapie Praxis mit Räumen, die positive Energie vermitteln

MGA136-40_19_700pixel

Was tun, wenn immer mehr Patienten den Weg in die Praxis finden und man langsam aber sicher an seine räumlichen Kapazitäten stößt? Für die zwei erfahrenen Ärztinnen, die seit mehr als zwölf Jahren eine strahlentherapeutische Praxis in Recklinghausen führten, war die Sache klar: Eine neue Praxis musste her. Und so beauftragte das erfolgreiche Duo das Büro sektor 3 architekten mit der Planung und der gesamten Bauleitung eines eigenständigen Gebäudes.

„Der ausgewählte Standort, auch ,grüne Wiese‘ genannt, war aufgrund seiner Lage nicht weniger anspruchsvoll als der Inhalt des Gebäudes selbst“, erinnert sich Architekt Ulrich Meisenheimer. Doch alle Hürden konnten genommen, sämtliche Herausforderungen gemeistert werden. Was nicht zuletzt auch das heutige Ergebnis beweist: Entstanden ist ein symmetrisch aufgebauter Kubus mit lebendigen Vor- und Rücksprüngen, der mit 2.000 m² für eine strahlentherapeutische Praxis und weiteren 800 m² für eine onkologische Praxis bereits jede Menge Raum bietet. Dennoch wurde – für alle Fälle – eine eventuelle Erweiterung in der Planung gleich mitangedacht. Das Gebäude hat die Bezeichnung „OncoCubus“ erhalten, was angesichts seiner individuellen Gebäudeform eine nur logische Namensgebung ist.

Während das Gebäude von außen durch seine klare Architektur besticht, ist davon im Inneren kaum noch etwas zu sehen. Im Gegenteil: Mit der Raumgestaltung wurde dem Kubus im Innenbereich seine geometrische Strenge genommen. Viel Licht dringt durch die großen Fensterscheiben, was für eine freundliche Atmosphäre sorgt. Dazu tragen auch die begrünten Wände bei, die wie hängende Gärten wirken, und eine positive Stimmung in die Räumlichkeiten bringen. Ziel dieser Maßnahmen war es, den Aufenthalt in Therapieräumen, in denen Angst und Sorge ständige Begleiter sind, mit Helligkeit und frischem Grün freundlicher und hoffnungsvoller erleben lassen. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet auch die Innenraumausstattung. Dank der homogenen Holzoberflächen für sämtliche Einbaumöbel und fein abgestimmten Bodenbeläge und Wandfarben wirkt alles wie aus einem Guss. Die axial im Baukörper angeordnete Magistrale erfährt durch Glasdächer, die Überhöhung der Decke und dem Lichtkonzept mit scheinbar schwebenden Leuchten besondere Licht- und Schattenspiele. Der Eingangsbereich der beiden Praxen wird hierdurch besonders akzentuiert und wirkt freundlich, offen und hell. Wände, Böden und Decken sind zwar architektonische Raumgrenzen, aber sie können Wärme ausstrahlen und Gefühle wecken, wie hier im OncoCubus. Elegant wird hier modernste Technik für Onkologie und Strahlentherapie in zwei Hochsicherheitsräume verpackt – meterdicke Wände und Decken sowie ein entsprechendes Strahlenschutztor mit einem Gewicht von sage und schreibe 23 t sorgen für maximale Sicherheit. Was sein muss, muss sein – aber wie immer kommt es auf das „Wie“ an. Und das ist im OncoCubus gelungen.

www.sektor3.com

Fotos:

Martin Gaissert
www.martingaissert.de

(Erschienen in CUBE Ruhrgebiet 01|21)

Nothing found.

Im Dialog mit der Landschaft

Sensible und nachhaltige Aufstockung eines inklusiven Hotels

Nach allen Regeln der Kunst

Haus in Holzbauweise als Statement für verantwortungsvolles, nachhaltiges Bauen

Seriell, sozial, städtisch

Die Ginnheimer Platensiedlung zeigt, wie nachhaltige Verdichtung gelingt

Nothing found.

Herausfordernder Umbau

Aus einem ungenutzten Schweinestall wird ein modernes Wohnhaus

NEU2_2-1-_19_700pixel

Die Natur baut mit

Beim Entwurf für eine Wohnanlage in Moers wurde Rücksicht auf Platanen genommen

33089_BV-Slowik_0055_15_700pixel

Das pure Wohnglück

Ein energetisch autarkes Einfamilienhaus besticht durch Offenheit und kluge Raumplanung

IMG_7077_10_700pixel

Kleine Fläche – großer Wohnwert

Der Dachausbau eines Einfamilienhauses schafft neuen Wohnraum

IMG_5562_19_700pixel

Die Natur ist ganzjährige Kulisse

Ein neu angelegter Privatgarten wirkt wie seit Jahrzehnten gewachsen

_DSC0593_15_700pixel

Blickfang Goldener Dachaufbau

Neues Büroquartier am Wissenschafts- und Technologiecampus Dortmund

Spannende Kontraste

Die einstige Gastiefkühlanlage der Kokerei Hansa beherbergt heute ein besondere Gastronomie