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Oeconomicum

Neues Wahrzeichen für den Campus

Nach knapp eineinhalb Jahren Bauzeit war es Ende November letzten Jahres soweit: Das neue... mehr
Nach knapp eineinhalb Jahren Bauzeit war es Ende November letzten Jahres soweit: Das neue Oeconomicum konnte eingeweiht und die Übergabe an die Heinrich-Heine-Universität im festlichen Rahmen gefeiert werden. In seiner Rede bedankte sich Rektor Prof. Piper vor allem bei der Schwarz-Schütte-Förderstiftung (SSFS), die den Bau mit einer Einzelspende von 40 Millionen Euro überhaupt erst ermöglicht hat. „Unser großer, herzlicher Dank gilt den Unternehmerfamilien Schwarz und Schwarz-Schütte, allen voran Herrn Dr. h.c. Rolf Schwarz-Schütte. Mit diesem bisher einzigartigen Engagement der regionalen Wirtschaft bekommt die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät 20 Jahre nach ihrer Gründung ihr "Haus" – das Oeconomicum wird das neue Wahrzeichen auf dem Campus!"

Geplant und entworfen wurde der dreigeschossige Bau, der sich harmonisch in das Düsseldorfer Universitätsareal einfügt, vom Düsseldorfer Architekturbüro ingenhoven architects. Das Grundstück befindet sich zwischen der Universitätsbibliothek und der medizinischen Fakultät, direkt am Universitätssee. Am Ende des Bibliotheksvorplatzes gelegen bildet es mit einer seiner Seitenfassaden einen räumlichen Abschluss dieses Platzes. Gemeinsam mit dem Bauherrn und den Nutzern wurde das Konzept entwickelt.

Aufgrund einer auf dem Baugrundstück befindlichen Tiefgaragenzufahrt ist der dreigeschossige Neubau aufgeständert und schließt auf einer Seite an das höher gelegene Niveau der Uni-Magistrale an. Der schmale Bau fasst durch seine Krümmung den Universitätssee räumlich und erlaubt eine Erweiterung zur Universitätsstraße hin.
Die transparente Gestaltung des Gebäudes soll wissenschaftliche Arbeit und Austausch sowie Synergieeffekte und Kommunikation fördern und somit Ausdruck des gemeinsamen Verständnisses von Lehre und Forschung sein. Die offene Gestaltung der Büroflächen erlaubt eine flexible Anordnung von Arbeits- und Besprechungsräumen. Insgesamt bietet der Neubau Raum für 14 Lehrstühle der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät und Sonderflächen. Während gemeinschaftlich genutzte, hochfrequentierte Räume wie Prüfungsamt und Dekanat im Erdgeschoss liegen, befinden sich die Lehrstühle in den Obergeschossen.

Christoph Ingenhoven – für seine nachhaltigen Architekturentwürfe weltweit bekannt – hat auch für dieses Gebäude ein ökologisches Konzept mit den neuesten Technologien entworfen. Die Architekten über ihren Entwurf: „Der Energieverbrauch des Gebäudes wird auf ein Minimum reduziert und ein hoher Green-Building-Standard angestrebt. Ziel bei der Auswahl der Baustoffe und Konstruktionsarten ist ein hoher Grad an Flexibilität für den Nutzer und eine gute Wertstabilität der Immobilie. Die Glasfassaden erfüllen hohe Anforderungen in Bezug auf Wärme- und Lichttechnik. Gefordert sind hohe Transmissionsgrade, um einen möglichst hohen Tageslichtkoeffizienten zu erreichen, und hohe Wärmedämmwerte, um Transmissionswärmeverluste und somit den Heizwärmebedarf zu minimieren.“

Die Regie im gesamten Planungs- und Bauprozess führte Drees & Sommer, Projektmanagement und Immobilienberatung, Düsseldorf. Der Fakultätsneubau ist für ca. 1.500 Studierende und 130 Mitarbeiter ausgelegt.

www.ingenhovenarchitects.de
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Ingehoven Architects
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Fotos

H.G. Esch
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