Freundliche Riesen

Wohnanlage mit viel Grün als Abschluss des Siedlungsprojekts „Stadtgut Hellersdorf“

Letzter Baustein der Gesamtentwicklungsmaßnahme „Stadtgut Hellersdorf“ ist die Wohnanlage an der Kastanienallee in Hellersdorf. Zum wiederholten Mal haben sich die Berliner Architekturbüros DMSW und Arnold und Gladisch zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen, um einen weiteren Baustein des Großprojekts zu entwickeln und zu realisieren. Diese Arbeitsgemeinschaft hat zwei Drittel der insgesamt 1.500 Wohnungen des Projekts geschaffen. Teil 1 war das Quartier in der Zossener Straße mit 670 Wohnungen (wir berichteten in der Ausgabe 4/2023 darüber) und nun folgte – sozusagen als Schlussstein – die Kastanienallee mit 14 Wohnbauten und einem Studentenwohnheim.

Bauherrin beider Vorhaben ist die Gesobau, die im größeren Kontext der städtebaulichen Strategie am östlichen Stadtrand im Bezirk Marzahn/Hellersdorf zusammenhängende Wohngebiete schaffen will, die bezahlbar, sozial gemischt und ökologisch zeitgemäß sind. Den Projektnamen „Stadtgut Hellersdorf“ verdanken die Wohnanlagen der Nähe zum historischen, unter Denkmalschutz stehenden Gut Hellersdorf mit mittelalterlichem Ursprung, das förmlich umbaut wird und nun als Zentrum und „Anker“ für das gesamte Neubaugebiet dienen soll. Während die Zossener Straße in strenger Blockrandbebauung wuchs, präsentiert sich die Kastanienallee freundlicher, offener und grüner. Innerhalb des Carrées der Sarah-Kirsch-Straße im Süden, Elfriede-Brüning-Straße im Westen, Eva-Strittmatter-Straße im Norden und der adressbildenden Kastanienallee als östlicher Begrenzung bilden sechs Zeilenbauten den Rahmen des Gevierts. Im Inneren – abwechslungsreich und großzügig begrünt – stehen sieben Punkthäuser und vorne an der Straße, sozusagen als Auftakt der Anlage, das sogenannte „Haus für Studierende“ mit 84 Einzimmerwohnungen und verschiedenen Nutzungsangeboten.

Insgesamt entstanden knapp 450 Wohnungen mit ein bis fünf Zimmern. Die Wohngebäude zeigen sich mit einem einheitlichen Farbkonzept und gleicher Höhe mit vier Vollgeschossen plus Sattelgeschoss. Die Kubaturen und die Wohnungsgrundrisse variieren. Leitbild für beide Wohnanlagen war eine sozial orientierte Quartiersentwicklung. Ein Drittel der Wohnungen ist sozial schwächeren Mieter:innen mit Wohnberechtigungsschein vorbehalten. Die Nettomieten liegen hier teilweise noch bei 6,50 Euro pro Quadratmeter. Mehrere Spielplätze sind in die Anlage integriert und zahlreiche Sitzmöglichkeiten laden dazu ein, sich zusammenzusetzen und Nachbar:innen kennenzulernen.

www.dmsw.de
www.arnoldundgladisch.de

Photography:
Werner Huthmacher
www.huthmacher-data.de

(Published in CUBE Berlin 01|26)

Nothing found.

Radikal klar und großzügig

Ein Neubau bietet sowohl gemeinsames Wohnen als auch eine geschossweise Trennung der Generationen

Arbeitsplatz mit Wow-Effekt

Ein IT-Systemhaus in Köln hat einen markanten neuen Firmensitz erhalten

Beruhigend wohnlich

Eine kieferorthopädische Praxis wirkt einladend und vermeidet sterile Räume

Urbanes Wohnen im Grünen

Ein Quartier mit Abenteuerpfad und Platz für Begegnung, Aufenthalt, Spiel und Sport

Nothing found.

House K – Street Façade – Northeast, 42,700 pixels

A Villa of Elegance

Exceptional floor plan – exquisite materials – dreamlike setting

SHND0027_15_700pixel

Building Bridges

The designers crafted custom furniture and decorative lighting specifically for the residence, creating a cohesive visual identity throughout.

Anchorpoint – House in the Park

Modular Hybrid Timber Construction: A Model for Socially Conscious Architecture

Das Haus mit dem Knick

Ein Wochenendhaus am See folgt dem Grundsatz der Nachhaltigkeit

Child-Friendly Design

A School Playground Within an Industrial Heritage Landmark

Thinking for Tomorrow

Potsdam's Think Campus I–III: A Growing Hub for Research and Innovation

Composition with Nature and Light

The Bastian Gallery in Dahlem: An Architectural Gem