Das Mietshaus in der Wohnungsfrage
Ausstellung im Tuntenhaus
Das Fachgebiet Architektur der Transformation der TU Berlin beleuchtet mit der Ausstellung „Das Mietshaus in der Wohnungsfrage“ im Tuntenhaus die ungenutzten Potenziale des historischen Gebäudebestands. Angesichts eines festgefahrenen Mietmarktes und des Mangels an bezahlbarem Wohnraum plädieren die studentischen Entwürfe für eine Abkehr vom ausschließlichen Neubaufokus hin zu einer Aktivierung des sogenannten unsichtbaren Leerstands in Gründerzeitbauten. Durch architektonische Interventionen und neue Modelle des Teilens wird untersucht, wie die typische Berliner Mietskaserne durch gemeinschaftlich organisierte Wohnformen und soziale Diversität zukunftsfähig weiterentwickelt werden kann.
Die Präsentation umfasst adaptive Entwicklungsszenarien, die exemplarisch aufzeigen, wie durch eine Neuverhandlung von individuellem Rückzugsraum und gemeinschaftlichen Flächen die Belegungsdichte qualitativ erhöht werden kann. Dabei begreifen die Arbeiten das Mietshaus als experimentelles Reallabor für eine suffiziente Umbaupraxis, die ökologische, ökonomische und soziale Aspekte integriert. Der Ausstellungsort fungiert während der Laufzeit als offener Diskursraum, in dem Besucherinnen und Besucher eingeladen sind, gemeinsam mit den Studierenden über Transformationsprozesse zu diskutieren und sich zu individuellen Wohnraumpotenzialen austauschen.
Weitere News
Hans Georg Esch sieht den Gasteig HP8
Ausstellung zeigt ungewohnte Blicke auf Münchens…
Der Immobilienindex steigt um 1,8 %
Leichte Erholung trotz fragilem Marktumfeld
HOLO-VOICES – begegnen • fragen • weitersagen
Brost-Stiftung fördert Erinnerungsort gegen Antisemitismus
Otto Wagner. Architekt des modernen Lebens
Tchoban Foundation präsentiert Ausstellung




