Nachhaltig und reduziert

KIYO setzt beim Design und in der Produktion auf das Prinzip Less is Future

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Im Februar 2022 gründeten Jonathan Knyrim und Thomas Franz Etz das Label Kiyo in Flingern. Zusammen mit einem Team aus Designern, Architekten und Programmierern verfolgen sie eine Mission: die Bekämpfung von Fast Furniture. Als Alternative bieten sie modulare Möbelsysteme, bei denen Nachhaltigkeit, Anpassungsfähigkeit und Bezahlbarkeit im Vordergrund stehen. Dabei setzen sie auf das Motto Less is Future – die Gestaltung der einzelnen Module sowie alle Produktionsprozesse werden auf ein Minimum reduziert.

Entstanden sind zwei Regalsysteme in gradlinigem Design. Herzstück des Systems R1 ist der Kubus R1.1: Er kann als Solitär zum Einsatz kommen oder im Verbund. In jedem Kubus sind pro Kante zwei Magnete eingelassen. So lassen sich die Elemente problemlos zu einem festen Ganzen verbinden. Aus einem einzelnen Element entsteht auf diese Weise ohne großen Aufwand z.B. ein Sideboard. Für noch mehr Flexibilität in der Nutzung sorgt der Aufsatz R1.2: Er verwandelt das Modul in einen Hocker der zum Sitzen einlädt. R1.1 besteht – wie alle Möbel des Labels – aus Sperrholz und ist in schwarz oder weiß erhältlich. Das Regalsystem R2 bietet Flexibilität und viel Stauraum: Die senkrechten Elemente ermöglichen einen lebendigen Versatz der waagerechten Elemente. Durch den Aufbruch des Rasters ergeben sich vielseitige kreative Nutzungsmöglichkeiten. Genau wie der Kubus R1.1 kann das Regal den jeweiligen Lebensumständen angepasst werden. Wächst der Bedarf an Stauraum, lassen sich einzelne R2 Elemente problemlos miteinander kombinieren.

www.kiyo.eu

Fotos:

Kiyo GmbH

(Erschienen in CUBE Düsseldorf 04|22)

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