Volker Hinz: „In Love with Photography“
Ausstellung in der Freelens Galerie
„In Love with Photography“ lautet der Titel der Ausstellung, die am Donnerstag, 5. Februar, um 19 Uhr in der Freelens Galerie in Hamburg eröffnet. Die Freelins Galerie zeigt Porträts des Fotografen und langjährigen Freelins-Mitglieds Volker Hinz (†18.10.2019), der über Jahrzehnte hinweg einige der prägendsten Fotograf:innen der Fotogeschichte getroffen und fotografiert hat – bei offiziellen Anlässen ebenso wie in stillen, privaten Momenten. Die Arbeiten eröffnen einen unmittelbaren, oft überraschend nahen Blick auf die Menschen hinter den ikonischen Bildern und zeichnen ein lebendiges Panorama der Fotografie als Kunst, Handwerk und Haltung.
Mit „In Love with Photography“ präsentiert die Freelens Galerie eine Ausstellung, die Fotogeschichte aus einer ungewohnten Perspektive erzählt: Nicht die Ikonen vor der Kamera stehen im Mittelpunkt – sondern jene, die sie geschaffen haben. Über Jahrzehnte hinweg porträtierte Volker Hinz einige der bedeutendsten Fotograf:innen der Fotogeschichte – darunter Ansel Adams, Richard Avedon, Peter Beard, Alfred Eisenstaedt, F. C. Gundlach, Annie Leibovitz, Peter Lindbergh, Lee Miller, Helmut Newton, Mary Ellen Mark, Irving Penn, Sebastião Salgado, Ruth Bernhard und Joel-Peter Witkin. Entstanden ist eine Serie intensiver Begegnungen – bei offiziellen Anlässen ebenso wie in privaten Momenten. Die Porträts von Volker Hinz sind mehr als prominente Namen: Sie zeigen Charaktere, Haltungen, Eigensinn. Immer geht es um Nähe und um das, was passiert, wenn Menschen, die sonst hinter der Kamera bleiben, selbst zum Gegenüber werden.
Die gezeigten Motive entstammen dem gleichnamigen Bildband „In Love with Photography“. Peter-Matthias Gaede schreibt im Vorwort: „Volker Hinz hat über Jahrzehnte hinweg nicht Vollständigkeit gesammelt, sondern Resonanz: Respekt, Neugier und Lust am Bild. Genau daraus speist sich die besondere Qualität dieser Porträts – konzentriert, intim, rotzfrech und zärtlich zugleich. Volker Hinz hebt die Größen seiner Zunft vom Sockel und setzt sie auf den Boden – nicht, um sie zu bloßzustellen, sondern um sie nahbar zu machen.“
Zur Vernissage führen Peter-Matthias Gaede und Henriette Väth-Hinz in den Abend ein. Die Ausstellung entsteht mit großzügiger Unterstützung der Kunsthistorikerin und Autorin Henriette Väth-Hinz.
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