Optimistic Activism
Aedes Architekturforum präsentiert Ausstellung
„Optimistic Activism“ lautet der Titel einer neuen Ausstellung, die im Aedes Architekturforum vom 25. Oktober bis 3. Dezember gezeigt wird. Sie fokussiert die Arbeit des Architekturbüros De Zwarte Hand. Das Büro wurde vor 40 Jahren in Groningen gegründet und hat sich von einem etablierten Architekturbüro zu einem multidisziplinären Studio mit mehr als 120 Mitarbeiter:innen entwickelt. Mit Standorten in den Niederlanden und Deutschland verbindet das Studio gesellschaftliches Engagement mit hochwertiger Architektur und Städtebau. Über die reine Gestaltung hinaus übernimmt De Zwarte Hond Verantwortung für die Qualität der gebauten Umwelt – und versteht sich eher als Bewegung denn als klassisches Planungsbüro. Optimistic Activism wird in zwei Ausstellungsräumen gezeigt: HOW stellt die kollaborative Arbeitsweise vor, bei der Großzügigkeit den räumlichen wie sozialen Ansatz prägt. WHAT präsentiert zwölf Projekte anhand von Modellen, Zeichnungen und Fotografien und verdeutlicht, wie gesellschaftliches Engagement, Entwurfskompetenz und Handwerkskunst in gebaute Realität übersetzt werden. So setzen die Methoden und Projekte von De Zwarte Hond optimistische Impulse und schaffen Orte, die Menschen zusammenbringen und das Gemeinschaftsleben bereichern.
Die Schau wird in zwei Räumen bei Aedes gezeigt: HOW stellt die Arbeitsmethoden von De Zwarte Hond vor – mit einer Installation aus Filmen und einem Diagramm. Sie macht Inspirationsquellen, Referenzen und Formen der Zusammenarbeit sichtbar. Die Filme thematisieren Handwerkskunst, Gemeinschaft und den Wert offener Räume, während das netzwerkartige Diagramm die Einflüsse abbildet, die die Arbeit prägen. So entsteht eine „Wolke“ von Ideen, die zeigt, wie das Studio Wissen teilt, weitergibt und kritisch reflektiert. WHAT präsentiert zwölf Projekte anhand von Modellen, Zeichnungen, Materialien und Fotografien und zeigt, wie soziales Engagement, Entwurfsqualität und Handwerkskunst in gebaute Realität übersetzt werden.
Die Ausstellung zeigt zudem die Graphic Novel METRO O1O, gestaltet von 18 Illustrator:innen als zugängliche Einführung in die Geschichte Rotterdams. Sie greift Themen wie Mobilität, Klima, Inklusion und Migration auf. 20.000 Exemplare wurden bereits kostenlos an Kinder aller weiterführenden Schulen in Rotterdam verteilt, um die nächste Generation für die Zukunft ihrer Stadt zu begeistern. Eine Groninger Version ist derzeit in Arbeit.
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