Zoom in die Natur

Zirkuläre Aufenthaltsqualität im Freien mit Granit, Gräsern und Wasser

LEICA_Wewer-LA_015_hr_19_700pixel

Professionellen und passionierten Fotografen auf der ganzen Welt ist Leica ein Begriff. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Kameratechnik werden in dem von Gruber + Kleine Architekten konzipierten Leica Museum in Wetzlar erlebbar. Für Besucher und Mitarbeiter wurde ein zentraler Platz als Campus gestaltet. Für die Gestaltung des Platzes sind die Frankfurter Landschaftsarchitekten Wewer Landschaftsarchitektur verantwortlich, die sich bei ihrer Planung von Kameraobjektiven inspirieren ließen. Kreise stellen die vornehmliche Gestaltungsform dar. Damit nehmen die Landschaftsarchitekten vor allem Bezug auf das zuletzt errichtete Gebäude, der Leica-Erlebniswelt, schaffen es aber auch, alle Gebäude dem zentralen Platz zuzuordnen. Der wiederum schließt Besucher- und Mitarbeiterparkplätze an, ohne diese im Gesamtbild zu betonen.

Besucher, Gäste und Mitarbeiter sollen sich hier wohlfühlen und so stehen Museum und Firmengebäude gleichwertig nebeneinander. Dazwischen liegen Freiflächen, die für Fotoausstellungen genutzt werden, zum Verweilen einladen oder einfach durchschritten werden können. Unterschiedlich in Höhe und Ausdehnung ahmen die Kreisformen den Kamerazoom nach, scheinen mit diesem Motiv zu spielen. Ausgeführt als Intarsienarbeiten mit grünem Lampenputzergras und hellgrauem, portugiesischem Granit liegen die Flächen nebeneinander, führen die hochwertigen Materialien der Innenräume in den Außenbereich. Sitzgruppen mit breiten Möbeln aus Holz und Stahl laden unter den lichten Kronen der Robinien zum Ausruhen ein. „Wir haben Robinien ausgewählt, da sie mit ihrem eigenwilligen Wuchs einen lebendigen Kontrast zur klaren Geometrie des Platzes darstellen. Sie spenden einen lichten Schatten und lassen zugleich den Blick auf die Architektur zu“, beschreibt Landschaftsarchitektin Anja Wewer die Gestaltung des einladenden und zugleich transparenten Platzes. Das Geräusch der Wasserfontänen mischt sich in das Rauschen der Blätter und die sich im Wind wiegenden Gräser. Aus 40 in konzentrischen Kreisen bodengleich angeordneten Düsen springen schmale Fontänen in unterschiedlicher Choreografie bis zu 5 m empor. Bei Nacht wird die Szenerie von Leuchtstelen ausreichend belichtet. Akzente setzen zudem Bodenstrahler, die ausgewählte Baumgruppen, Ausstellungsflächen und die Fassade in stimmungsvolles Licht tauchen. Eine Inszenierung, die Fotofreunde bei Tag und Nacht begeistern dürfte.

www.wewer-la.de

Fotos:

Stefan Müller
www.stefanjosefmueller.de

(Erschienen in CUBE Frankfurt 03|20)

Nothing found.

Camouflage

Ein scheinbarer Massivbau entpuppt sich als ökologisch durchdachtes Holzhaus

Housing First Düsseldorf

Obdachlose Menschen bekommen ohne Vorbedingungen ein neues Zuhause

Ein sicherer Ort zum Wohlfühlen

Nachhaltiger Kita-Neubau mit kindgerechten Sanitärräumen als integraler Bestandteil der Architektur 

Nothing found.

Seedammweg40_050_15_700pixel

Verbindung & Rückzug

Verbindende Elemente des Eltern- vom Kindertraktes sind das zentral gelegene Treppenhaus sowie – als kommunikatives Zentrum – der Wohn-Ess-Bereich.……

Für die Zukunft gewappnet

Schulneubau schafft Raum für Lernen, Begegnung und individuelle Förderung

P1020494_15_700pixel

Schluss mit Wärmestau

Lamellendach als ideale Lösung für aufgeheizte Terrasse

Elegant und Funktional

Der Umbau eines Gartenrestaurants verbindet Komfort, Zeitlosigkeit und Langlebigkeit

Sorgfältig austariert

Sorgfältig austariert

Sanierung und Modernisierung des Klosters Johannisberg im Rheingau

DJI_0075-1_42_700pixel

Klar, ruhig, minimalistisch

Eine Riedberg-Villa verbindet ablesbare Volumen zu einem harmonischen Ganzen

Offenheit als Haltung

Kita mit Familienzentrum gibt architektonische Antwort auf pädagogische Vision  

Kalifornischer Sommertag

Villa holt Lebensgefühl der amerikanischen Westküste ins Rhein-Main-Gebiet