Entfesselte Farben
Pop-up-Ausstellung von Temel Nal im Kustermann Pop-up
Noch bis Ende Februar bespielt das Münchner Traditionsunternehmen Kustermann eine neue Pop-up-Location am Viktualienmarkt mit Kunst – um so nicht nur einen Beitrag zur Belebung der Innenstadt zu bieten, sondern auch Kunst in besonderen Räumlichkeiten erfahrbar zu machen: Zu sehen ist die Ausstellung „Entfesselte Farben“ des Münchner Künstlers Temel Nal – der dort rund 21 fotografische Arbeiten präsentiert, gedruckt auf Papier und Aluminium. Ein Teil der Werke erscheint als großformatige Multiples im Museumsmaßstab mit einer Breite von über fünf Metern. Sie geben einen umfassenden Einblick in die vier zentralen Werkserien der vergangenen fünf Jahre: Mask Series, BlueLady Series, Oktoberfest Series und DataWorld Series. Ergänzt wird die Präsentation durch skulptural arrangierte Monitore auf dem Boden, die Nals ersten Schritte von der zweidimensionalen Fotografie hin zu digital animierten Sequenzen einzelner Werkfragmente dokumentieren.
Schon in der Weihnachtszeit hatte der Spezialist für Haushaltswaren F.S. Kustermann dort mit einer über zehn Meter breiten Kunstinstallation des Münchner Fotokünstlers ein eindrucksvolles Zeichen für Kunst und Kultur gesetzt und setzt nun mit der neuen Ausstellung noch einen drauf. Der Ausstellungsraum wird selbst zum Denkraum: roh, offen und bewusst fern klassischer White-Cube-Ästhetik. Es ist ein Ort des Werdens – ein Atelier auf Zeit. „Seit Jahrhunderten übt das Atelier des Künstlers eine besondere Anziehungskraft auf die westliche Kunstgeschichte aus: als privilegierter Ort, an dem Denken zu Materie wird und Arbeit sich in Form verdichtet. Es ist Ursprung und Archiv zugleich, Labor und Bühne, ein Raum der Irrtümer, Fragmente und Offenbarungen“, so die Kuratorin Paula Domzalski.
Die Ausstellung geht jedoch weit über eine Retrospektive fotografischer Arbeiten hinaus. In einem zweiten Bereich werden rückprojizierte digitale Skizzen aus dem Projekt DataWorld – The Room gezeigt: Zwei wandfüllende Projektionen bilden erste Versuche einer entstehenden Rauminstallation aus Bild, Licht und Klang. „Für F.S. Kustermann ist es die erste Kooperation dieser Art und damit für uns als Münchner Traditionshaus eine wertvolle Gelegenheit, unser langjähriges Engagement für Kunst und Kultur zu unterstreichen. Mit der kraftvollen und leuchtenden Fotokunst möchten wir zur dunklen Jahreszeit noch mehr Licht und positive Inspiration in die Münchner Innenstadt bringen“, erklären die Kustermann-Geschäftsführer Dr. Susanne Linn-Kustermann und Caspar-Friedrich Brauckmann ihr Engagement.
Mit der einmaligen Zusammenarbeit unterstreicht Kustermann außerdem das Ziel, die Münchner Innenstadt auch in der Zukunft zu einem attraktiven Standort für Gäste, Besucher:innen und Unternehmen zu machen. Münchner Herz und Tradition treffeb im Kustermann Block auf außergewöhnliche Kunst. Ein Must-See für alle Besucher:innen der Münchner Innenstadt bis Ende Februar 2026.
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