Aukett + Heese als „BIM Champion 2026“ ausgezeichnet

Würdigung in der Kategorie „Von der Planung bis in den nachhaltigen Betrieb“


Das Berliner Architektur- und Planungsbüro Aukett + Heese wurde mit dem Titel „BIM Champion 2026“ in der Kategorie „Von der Planung bis in den nachhaltigen Betrieb“ ausgezeichnet. Damit zählt das Unternehmen zu den drei Preisträgern dieser Kategorie im Wettbewerb von buildingSMART Deutschland. Prämiert wurde das Büro für seinen Beitrag beim Projekt Siemensstadt Square – Modul C1.1. Die Jury würdigte insbesondere den konsequent umgesetzten BIM-Prozess über den gesamten Lebenszyklus des Projekts hinweg – von der Planung bis in den späteren Betrieb. Hervorgehoben wurden die hohe Komplexität des Projekts, die integrative Zusammenarbeit aller Beteiligten sowie die konsequent kooperative Projektkultur innerhalb der integrierten Projektabwicklung (IPA).

Mit Siemensstadt Square entsteht in Berlin eines der bedeutendsten Stadtentwicklungsprojekte Europas. Auf dem historischen Siemens-Areal entwickelt die Siemens AG ein zukunftsorientiertes urbanes Quartier, das Arbeiten, Forschung, Produktion und öffentliche Nutzungen miteinander verbindet. Aukett + Heese verantwortet innerhalb des ersten Entwicklungsabschnitts den Bereich der Gebäudeplanung eines Hochhauses und eines Atriumgebäudes in Holzhybridbauweise. Das Projekt wird im Rahmen einer integrierten Projektabwicklung (IPA) realisiert. Bereits in frühen Planungsphasen arbeiten Architektur, Fachplanung, Bauherrschaft und ausführende Unternehmen auf Basis eines gemeinsamen digitalen Modells zusammen. Der BIM-Prozess dient dabei nicht nur der Planung und Koordination, sondern bildet die Grundlage für den späteren nachhaltigen Gebäudebetrieb. Gleichzeitig werden Nachhaltigkeits- und Ökobilanzierungsdaten integraler Bestandteil des digitalen Workflows. Damit entsteht bereits in frühen Planungsphasen eine belastbare Grundlage für ressourcenschonende Entscheidungen und einen langfristig nachhaltigen Gebäudebetrieb.

„Die Auszeichnung als BIM Champion 2026 ist für uns eine besondere Anerkennung unserer Haltung, Architektur, Technologie und Betrieb konsequent zusammenzudenken“, sagt Max Reder, Mitglied des Managements bei Aukett + Heese und verantwortlich für das Projekt Siemensstadt Square Modul C1.1. „Die konsequente Anwendung der BIM-Methode hat es ermöglicht, komplexe Anforderungen aus Planung, Nutzung und Betrieb frühzeitig transparent zusammenzuführen. Gerade bei einem Projekt dieser Größenordnung entsteht Qualität vor allem durch Zusammenarbeit, digitale Prozesse und ein gemeinsames Verständnis über den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes hinweg.“ Mit der Auszeichnung unterstreicht Aukett + Heese seinen Anspruch, digitale Planungsmethoden nicht nur technologisch, sondern als integralen Bestandteil einer zukunftsfähigen Planungskultur zu verstehen. Siemensstadt Square steht dabei exemplarisch für eine neue Generation kooperativer Großprojekte.

www.aukett-heese.de

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