Panoramablick auf die Stadt

Ein puristischer Entwurf für eine Maisonettewohnung bietet interessante Raumaufteilungen

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Einen Ort mit gleich mehreren neuen Lieblingsplätzen für die ganze Familie hat das Münchner Architekturbüro Sarger Architekten mit seinem Projekt für einen Münchner Gastronomen und seine Familie geschaffen: Der Essbereich mit dem großem Panoramafenster im unteren Level der Wohnung ist der Mittelpunkt des Familienlebens. Hier wird gegessen, in der offenen Küche gekocht, auf dem Boden spielen die Kinder. Und: Von hier aus hat man einen traumhaften Blick über die Baumkronen am Nockherberg, im Winter reicht der Blick von der Frauenkirche bis zum Olympiaturm. In dem 1958 errichteten Gebäude in der Nähe der historischen Gaststätte am Nockherberg wurden zwei Wohneinheiten sowie der ehemalige Speicherboden zusammengelegt und zu einer lichtdurchfluteten zweigeschossigen Maisonettewohnung transformiert.

Der Dachstuhl konnte durch gezielte Eingriffe erhalten werden und wurde um mehrere Dachgauben sowie eine Loggia an oberster Stelle über dem Treppenhauskern ergänzt. Ungewöhnlich, da nicht wie sonst an die Küche und den Essbereich angeschlossen, ist das neue Wohnzimmer im zweiten Level, das über die freitragende Treppe aus Stahl erschlossen wird. Auch dieser lichtdurchflutete Raum ist von der Familie längst akzeptiert und geliebt – denn durch die offene Gestaltung im Grundriss und in der Vertikalen durch den Luftraum ist auch die obere Wohnebene räumlich und somit kommunikativ mit dem unteren Wohnbereich verknüpft. Das einheitliche Farbkonzept in allen Räumen mit lichtgrauen Wänden, Decken sowie Dachschrägen vergrößert die räumliche Wahrnehmung. Möbel, Armaturen, Beschläge und Lichtschalter in Mattschwarz stehen im Kontrast zu den einfarbigen Flächen. Raumlange Dielen aus massiver Douglasie rücken die klaren Linien und Raumachsen der Wohnung noch stärker in den Vordergrund. Im Obergeschoss sorgen zementäre Beschichtungen für fugenlose Böden, aber auch an Wänden im Bad (das so ganz ohne Fliesen auskommt) für eine puristische Atmosphäre. Der Architekt, Peter Sarger, hat sich mit seinem Büro vor allem auf Wohnungsbau, Sanierung im Denkmalschutz und maßgeschneiderten Innenausbau spezialisiert. So hat er auch bei diesem Projekt den Bauherren schon beim Ankauf beraten, den Entwurf baulich umgesetzt sowie Lichtplanung und Mobiliar im Wesentlichen gestaltet.

www.sarger.de

 

Fotos:
Chris Eberhardt
www.eberhardtfoto.de

(erschienen in CUBE München 03-20)

Architekten:
Sarger Architekten
www.sarger.de

Baumeisterarbeiten, Maurer:
MS Bau und Kamintechnik
Telefon: 089 681491

Zimmerer-, Holzbauarbeiten:
Hans-J. Klomann
Telefon: 089 7232220

Dachdecker-, Spenglerarbeiten:
Schwarz Bedachung
www.schwarz-bedachung.de

Estrichverlegearbeiten:
Unger Thermo-Boden
www.estrich-muenchen.eu

Estrich (Oberflächenveredelung):
Ingo Weber Zementwerkstatt
www.zementwerkstatt.de

Schreinerarbeiten, Parkett:
Dinesen
www.dinesen.com

Fenster:
Achenbach Fenster & Türen
www.achenbach-muenchen.de

Metallbau, Schlosserei:
diefusion
www.diefusion.com

Verglasungsarbeiten:
Glaserei Büchler
www.glas-buechler.de

Trockenbau:
KG Innenausbau
www.kg-innenausbau.de

ELT Installationsarbeiten:
HK Elektrotechnik
www.hk-elektrotechnik.net

Armaturen (Dusche, Badewanne, Waschtisch):
Vola
www.vola.de

Schalter:
Gira
www.gira.com

Fotografie:
Chris Eberhardt
www.chriseberhardt.de

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