HOLO-VOICES – begegnen • fragen • weitersagen
Brost-Stiftung fördert Erinnerungsort gegen Antisemitismus
Die Brost-Stiftung unterstützt das Projekt „Holo-Voices“ auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein. Mithilfe von KI- und Hologramm-Technologie werden die Zeugnisse von Holocaust-Überlebenden für kommende Generationen bewahrt und für die Bildungsarbeit zugänglich gemacht. Anlässlich des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus eröffnete Kultur- und Wissenschaftsministerin Ina Brandes MdL die Ausstellung „Holo-Voices – begegnen • fragen • weitersagen“ in Essen.
Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen setzt das europaweit einzigartige Projekt Holo-Voices gemeinsam mit der TU Dortmund um. Die Brost-Stiftung fördert das Vorhaben mit 190.000 Euro und stärkt damit eine verantwortungsvolle Erinnerungskultur. Ziel der Förderung ist es, die Erfahrungen von Holocaust-Überlebenden dauerhaft zugänglich zu machen und insbesondere jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, Fragen zu stellen und in einen aktiven Austausch mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu treten – gerade in einer Zeit, in der antisemitische und demokratiefeindliche Haltungen stark zunehmen.
„Holo-Voices ist kein Mahnmal zum Vorbeigehen. Es ist eine Einladung zum Zuhören und Nachfragen – in einer Zeit, die wieder verdrängen will. Wenn Zeitzeugen verstummen, dürfen ihre Erfahrungen nicht still werden. Geschichte meldet sich hier zurück – ungefiltert, unbequem, persönlich. Erinnerung schützt nicht automatisch. Sie verpflichtet. Und Bildung ist die Kraft, die daraus Haltung macht,” betont Professor Bodo Hombach.
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