Kirchen als Vierte Orte

Ausstellung des Museums der Baukultur NRW


Die Ausstellung „Kirchen als Vierte Orte. Perspektiven des Wandels“ von Baukultur NRW thematisiert die Umnutzung von Sakralgebäuden, die von Leerstand oder Abriss bedroht sind. Von 1. bis 29. April 2026 ist die Ausstellung in der Kirche St. Bonifatius in Aachen zu sehen. Die Eröffnung findet am Mittwoch, 1.4.2026, um 18 Uhr statt und fragt unter dem Titel „Vom Sakralraum zum Quartiersraum“ in Impuls, Film und Diskussion nach Perspektiven für die künftige Nutzung von St. Bonifatius. Darüber hinaus zeigen Architekturstudierende der Fachhochschule Aachen und der Hochschule München ihre Studienarbeiten zu St. Bonifatius.

In Form von Video-Interviews illustriert die Ausstellung die Bandbreite und die Vielfältigkeit der an den Umnutzungsprozessen beteiligten Personen sowie ihre Haltungen. Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bilden 27 Beispiele von bereits umgenutzten Kirchen aus Nordrhein-Westfalen. Zwischen 30 und 50 Prozent der Kirchengebäude in Deutschland werden in den kommenden Jahrzehnten leer stehen. Von den ungefähr 6.000 Kirchen in Nordrhein-Westfalen fallen also bis zu 3.000 aus der Nutzung. Dem Leerstand und Abriss von Kirchen steht ein gesellschaftlicher Bedarf nach Orten für sozialen Austausch, Gemeinschaft und gesellschaftliche Identifikation gegenüber.

Laufzeit: 1. bis 29. April 2026
Ausstellungsort: Kirche St. Bonifatius, Mataréstraße 12, 52078 Aachen
Öffnungszeiten: mittwochs: 16 bis 19 Uhr; freitags: 16 bis 19 Uhr.Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 1.4.2026, 18 Uhr

www.baukultur.nrw

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