CUBE Wien · 03|20

55 Tische mit leicht bedienbarem Synchronauszug, die auch Raum für unsichtbares Verstauen der Einlegeplatten bieten, Sideboards, die Technik­ equipment ordnen und doch die Wellen der Fern­ bedienung hindurchlassen, oder auch Hocker, die gleichzeitig die Funktion von Beistelltischen übernehmen. Sie alle sind definitiv Unikate, denn gefertigt werden sie auf Anfrage. Maße, Holz, Farbe und Finish dieser quasi Halbmaß-Design- Möbel werden gemeinsam definiert. Und wo auch immer die Reise hingeht, die Möbel können mü­ helos mit, denn geliefert wird schlussendlich flach verpackt. www.oneforhundred.com Naturnah. Ambitioniert. Geradlinig. Mit Sehn­ sucht nach Transparenz, Möbeln mit Persönlich­ keit und gesundemWachstum. So lässt sich ein Treffen mit Anna Prinzhorn in ihrem Showroom im charmanten Servitenviertel resümieren. Was das gesunde Wachstum betrifft, so ist hier kei­ neswegs nur der Erfolg ihres jungen Möbella­ bels gemeint. Denn ihre Gedanken kursieren umfassend rund um dasThema Nachhaltigkeit: Mit Blick auf Spuren, die wir durch unser Da­ sein hinterlassen, mit Design, das Ressourcen nicht nur schont, sondern auch wieder bildet und es möglichst auch noch für die übernächste Generation gültig sein lässt. All das vereint sie mit ihrer Liebe zumWerkstoff Holz und dieser stammt bei One For Hundred aus dem eigenen Wald im nördlichenWeinviertel. Mit ihrem Label leistet sie über das zukunftsorientierte Design hinaus einen kontinuierlichen Impact, denn wie der Name schon impliziert: Für jedes verkaufte Möbelstück werden hundert Bäume gepflanzt. Inspiriert von konkreten Bedürfnissen, arche­ typischen Formen und demWunsch, Unnötiges tunlichst wegzulassen, entstand ihre Kollektion. © Karl Philip Prinzhorn Anna Prinzhorn im familieneigenen Forst DESIGN AUS WIEN KULTIVIERENDE UNIKATE Fotos: Severin Wurnig Eine Reise vom Baum zum Maßmöbel und zurück

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