CUBE Wien · 03|20

27 und für alle steht der dreiteilbare Seminarraum bereit – sei es für Schulungen, sei es für Feste der Bewohner. Mit seiner eichenholzvertäfelten Wand mit den blauen, textilen Akustikelemen- ten nimmt er Bezug auf die Natursteinmauer zur Bahnlinie und holt so die Umgebung in das Gebäude. (Beteiligte Gewerke siehe S. 72) www.cehl.at platzierten Büros schaffen zusätzlichen Abstand zwischenWohnen in den oberen Etagen und der sozialgewerblichen Nutzung im Erdgeschoss. Dennoch bleibt das ganze Gebäude in seiner Vielfältigkeit letztlich eine Einheit. Nur eben keine, die gleichförmig die Straße säumt. „Un- ser Anliegen war es, heterogene Nutzungen zu einem gemochten Ganzen zusammenzubinden und dadurch eine neue Identität zu schaffen. Es geht ja im Leben um gedeihliches Zusammen- sein ohne Zwang, also produktive Kohabitation“, so Lechner. Dieses Zusammenleben wurde auf verschiedene Weise in der Planung angelegt. Die Bewohner können imDachgarten oder den Gemeinschaftsräumen in der obersten Etage zu- sammenkommen, die Küche nutzen die verschie- denen Mieter der Erdgeschosszone gemeinsam WOHNGEBÄUDE

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