CUBE Wien · 03|20

25 führen Stiegenhäuser zu Laubengängen. Der Außenraum schafft dadurch auch vertikal eine Abstandsfläche zur Stadt und holt sie über Blickbezüge doch ganz nah heran. Der Wechsel zwischen Grünraum und Stadt, zwischen Arbeit und Freizeit, zwischen pulsierendem Leben und Rückzugsraum wird hier einfach gemacht. www.tw-arch.at ten, taucht hier unter dem Gebäude förmlich hindurch. Stützen tragen die beinahe schwebend wirkenden Geschosse und geben den Blick in den öffentlichen Raum frei, der über Treppe und Aufzug auch hier erreichbar ist. Die öffentliche Durchwegung führt über das Dach der Erdgeschosszone, in der Geschäfte des täglichen Bedarfs und weitere Gewerbeflächen eine Verbindung zwischen neuem und beste- hendem Quartier bilden. Wie eine Pufferzone fügen sich darauf die Flächen zweier Büroebenen ein, als würden sie die darüberliegendenWohn- geschosse vor dem turbulenten Großstadtleben schützen wollen. So scheinen die 162 Mietwoh- nungen über demAlltag der Stadt zu schweben. Von den Zwei- bis Vierzimmerwohnungen öffnet sich der Blick weit über den nahen Prater auf der einen und die Donau auf der anderen Seite. Mit Balkonen, Terrassen und Loggien großzügig ausgestattet, umrahmen private Freiflächen den Wohnraum. Horizontale Bänder aus Brüstungen und Sonnenschutz bilden mit vertikalen Glas- flächen ein Netz, das sich über die Fassade legt. Zusätzlich erhalten die vier Erschließungskerne durch ihre Gestaltung Aufenthaltsqualität. So sind die zwei nach Norden und Osten liegen- den als Atrien ausgebildet, die als Vorzone zu den Wohnungen fungieren. An der Südseite WOHNGEBÄUDE

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