31 Um der großen Nachfrage nach stationärer Versorgung gerecht zu werden und Patient:innen mit rheumatischen Erkrankungen optimal versorgen zu können, haben Krampe Schmidt Architekten das Rheumazentrum Ruhrgebiet in Herne um eine Etage aufgestockt. Die Architekten nutzten dafür die Dachflächen des Neubaus, der im Jahr 2014 ebenfalls von dem Bochumer Architekturbüro geplant und fertiggestellt worden war. Sie schufen mit dieser Aufstockung nachhaltig zusätzlichen Platz, ohne weitere Grund- und Grünflächen zu versiegeln. Die Option das Rheumazentrum aufzustocken wurde bereits bei der ursprünglichen Planung 2014 berücksichtigt. Auch wirtschaftlich erwies sich die vertikale Erweiterung als die attraktivste Lösung. Entstanden sind in rund zwei Jahren Bauzeit 22 Zwei- und Dreibettzimmer, neue Arzt- und Untersuchungsräume, Gymnastikflächen sowie Bereiche für Ergotherapie. Die Fassaden- und Gebäudestruktur wurde fortgeführt und ein heller Jura-Naturstein mit liegenden Formaten verwendet. Dadurch zeigt sich die Klinik nach wie vor wie aus einem Guss. Trotz ihrer Größe GEWERBLICHE BAUTEN NACH OBEN ERWEITERT Fotos: Hans Jürgen Landes Aufstockung des Rheumazentrums Ruhrgebiet in Herne
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