CUBE Köln Bonn · 04|18

74 hat, bietet hier eine erlesene mediterrane Küche an. Einen Blick in die offene Küche bietet ein Durchbruch in der farbigen Wand, wobei das ausgeklügelte Licht- und Farbkonzept die Auf- merksamkeit des Gastes intuitiv auf diesen Be- reich lenkt. Die Speisekarte bietet unter anderem Mittelmeerfisch aus nachhaltigen Fanggebieten und Fleischgerichte von Tieren aus biologisch, verantwortungsvoller Aufzucht sowie Desserts mit orientalischem Touch. Weinliebhaber kön- nen auf der Karte neben Klassikern außerdem eher unbekannte Rot- undWeißweine entdecken. www.phaedra-restaurant.de Mit zwei Kulturen aufgewachsen – der Vater ist Grieche, die Mutter Deutsche – hat Konstan- tin Tzikas beiden Welten in seinem Restaurant Raum gegeben. Seinen Namen Phaedra verdankt es der griechischenMythologie, was ins Deutsche übersetzt soviel bedeutet wie „Die Strahlende“, beim Ambiente hingegen erinnert einzig die in strahlendem Türkis gestrichene Wand an der Theke an das Mittelmeer. Ansonsten orientiert sich das Interieur an seiner Umgebung in der Kölner Neustadt, die sich derzeit stetig wach- sender Beliebtheit erfreut. Die bereits zuvor als Restaurant genutzten Räumlichkeiten haben ei- nen schnörkellosen, im positiven Sinne schlich- ten Charakter erhalten. Eine Wand aus rotem Klinker verleiht dem hohen Gastraum Indust- riecharme, tief hängende Leuchten wiederum spenden gemütliches Licht über den Tischen. Diese kommen ohne Schnickschnack aus, der Gast nimmt an blanken Holztischen auf beque- men Holzstühlen Platz. Nichts lenkt ab von dem worauf es ankommt, denn der talentierte Koch Konstantin Tzikas, der bereits in renommierten Restaurants gearbeitet RESTAURANTTIPP GÖTTIN IST NAMENSGEBERIN Fotos: studio polylog Im Kölner Phaedra ist der Chef leidenschaftlicher Gastgeber und Koch

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