CUBE Hamburg · 01|18

78 KUNST UND KULTUR Die Deichtorhallen zeigen einen umfassenden Überblick über das Werk der deutschen Künstle- rin Astrid Klein, die zu den profiliertesten Künst- lerinnen ihrer Generation zählt. Klein arbeitet in vielfältigen Medien wie Zeichnung, Fotografie, Text, Malerei, Installation und Skulptur. Sie gilt als Pionierin der experimentellen Fotografie und der Fotocollage. Die Ausstellung versammelt Ar- beiten aus allenWerkphasen der Künstlerin. Es werden Collagen der 1970er- und 1980er-Jahre über installative Arbeiten der 1990er-Jahre bis in die gegenwärtige Produktion gezeigt. Astrid Kleins Malereien, Collagen, Fotoarbeiten und Installationen hinterfragen, dekonstruieren und erneuern die Beziehung zwischen Bild und Text. Seit Anfang der 1990er-Jahre führt sie die- se intensive Auseinandersetzung auch in ihren großformatigen Neonskulpturen und Lichtar- beiten fort. Die Form und das Schriftbild des Texts spielen in ihrenWerken eine mindestens so entscheidende Rolle wie dessen bildlicher Inhalt. Ende der 1970er-Jahre beginnt die Künstlerin adaptierte Fotos und Filmstills als Material für Collagen zu verwenden. Richtungweisend Astrid Klein – Endzeitgefühle, 1982, Courtesy Sprüth Magers, © Astrid Klein Astrid Klein –Untitled (Il venait de me …), 1979, © Astrid Klein, Courtesy Sprüth Magers Astrid Klein – Spieler, 1979, © Astrid Klein ASTRID KLEIN Bild-/Textquelle: Deichtorhallen Hamburg Transcendental Homeless Centralnervous

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