CUBE Frankfurt · 01|21

28 Start- und Landeplattform fungiert. Dieser kann auf Stahlrollen aus dem Hangar hinausfahren. Durch den reduzierten Aufbau der mobilen Platt- form konnte ein einheitliches Höhenniveau des Landeplatzes generiert werden. Das Landedeck musste dabei komplett zurückgebaut werden, um den Dachlandeplatz mit einer aufgeständerten Stahlträgerkonstruktion und zusammenhängen- den, beheizten Aluminiumprofilen erneuern zu können. Darüber hinaus wurde die Kerosinbe- Hoch über der Stadt im 13. Stock der Berufs- genossenschaftlichen Unfallklinik Frankfurt am Main befindet sich der Hangar mit dem knallig-orangefarbenen Rettungshubschrau- ber „Christoph 2“. Schon etwas in die Jahre gekommen, wurde es Zeit für eine Sanierung und Modernisierung der Dachlandefläche. Eine anspruchsvolle Aufgabe, mit der das Münchener Büro Dewan Friedenberger Architekten beauf- tragt wurde. Anspruchsvoll deshalb, weil die komplexen Maßnahmen zum Teil im laufenden Betrieb umgesetzt werden mussten. Zudem galt es, vorab verschiedene Standortuntersuchungen durchzuführen, einen Interimslandeplatz in Friedrichsdorf zu errichten sowie eine Brand- schutzsanierung der Ebene K12 durchzuführen. Dass die Planungs- und Bauzeit fast sechs Jahre betrug, ist angesichts dieser To-do-Liste nicht verwunderlich. Doch nun wurde die hochmoderne neue Lan- deplattform, die europäischen Standards ent- spricht, fertiggestellt und für „Christoph 2“ frei- gegeben. Neu ist zum Beispiel ein integrierter, elektronisch lasergesteuerter Schlitten, der als © Marc Dickler © Marc Dickler SONDERBAUTEN SONDERLANDEPLATZ CHRISTOPH 2 Sanierung und Modernisierung hoch über den Dächern der Stadt Fotos: Dewan Friedenberger Architekten

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