CUBE Frankfurt · 01|21

16 erwünscht – ebenso wie ein eindeutig erkennba- rer Eingang. Die besonderen Herausforderungen bestanden vor allem darin, die Planungsideen hinsichtlich der bestehenden Raumstruktur und der statischen Gegebenheiten umzuset- zen. Mit anderen Worten: Die gestalterischen Eingriffe mussten an statisch günstigen Stellen vorgenommen werden. Hilfreich waren dabei Neuer Look, neue Aufteilung, (fast) neues Haus: Aus einem Mehrfamilienhaus aus den 1960er- Jahren machte das Architekturbüro gross und herbst architekten ein zeitgemäßes Einfamilien- haus mit Einliegerwohnung. Dabei wurde sowohl das innere als auch das äußere Erscheinungsbild des freistehendenMehrfamilienhauses vollkom- men umgekrempelt und neuinterpretiert. Zudem konnten im Rahmen der Umbaumaßnahmen sinnvolle energetische Verbesserungen gleich mitrealisiert werden. Das Ergebnis ist eine umfassend optimierte Gebäudehülle, die mit einer neuen Heizungsanlage und einer unter- stützenden regenerativen Energieerzeugung gekoppelt ist. „Da wir bereits mehrere vergleichbare Umbau- ten realisiert haben, trat die Bauherrenfamilie mit demWunsch der Hausumwandlung an uns heran“, sagt Architekt Jochen Gross. Dabei sollte die bestehende kleinteilige Raumstruktur aufge- brochen und stattdessen offene Räume realisiert werden. Zudemwar anstelle der dort vorgefunde- nen kleinen Öffnungen und Nebenräume ein flie- ßender und überdachter Übergang in den Garten WOHNGEBÄUDE VERWANDLUNG EINES ZUHAUSES Mehrfamilienhaus wird zum Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung Fotos: gross und herbst architekten

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