CUBE Frankfurt · 03|20

38 BÜRO SPEZIAL führerin Jana Vonofakos. „Daher war es wichtig, wie die einzelnen, frei nutzbaren Bereiche und die zentral gelegenen Kommunikationsbereiche angeordnet sind.“ Diese befinden sich verstreut inmitten des großflächigen Arbeitsbereiches. Das fördert nicht nur die Arbeit, sondern passt auch zum gestalterischen Gesamtkonzept mit Ruhebereichen, Bewegungsmöglichkeiten und Rückzugsorten. Das Thema haben die Innenarchitekten schnell für den Matratzenproduzenten, der sich selbst auch als The Sleep Company bezeichnet, gefun- den: Zyklus einer perfekten Nacht. Schließlich Kreativität ist heute bei vielen Unternehmen ein maßgeblicher Bestandteil. Vor allem bei einem schnell wachsenden Startup wie demMatratzen- hersteller Emma im Frankfurter Bahnhofsvier- tel. Doch wie kann man die unterschiedlichen Arbeitsweisen eines 400-köpfigen Teams unter- stützen? Diese Frage stellte sich das Designteam von VRAI, als das Startup wegen seines rasan- tenWachstums dringend neue Räumlichkeiten brauchte. Räume, die dem Konzept des „New Work“ entsprechen sollten. Eine bestehende Bürofläche mit 4.500m² wurde daher zu einem Arbeitsplatz mit individuellen Entfaltungsmöglichkeiten, aber auch einer praxisorientierten Arbeitsstätte mit wenigen Einschränkungen umgebaut. Da dem vornehm- lich jungen, internationalen Team ein großes Gemeinschaftsgefühl vermittelt werden sollte, standen Kommunikation, Individualität und Zusammenarbeit im Fokus der Gestaltung. „Sogenannte ‚collaborative areas‘ ermöglichen jedem Einzelnen, an einem gemeinsamen Pro- dukt mit individueller Arbeitsweise mitzuwir- ken“, erläutert Innenarchitektin und Geschäfts- DEN STERNEN NAH Fotos: VRAI Office-Konzept eines Matratzenherstellers folgt dem Zyklus einer perfekten Nacht

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