CUBE Frankfurt · 03|20

24 im Schulalltag umsetzen zu können“, erläutert Torsten Petroschka, geschäftsführender Gesell- schafter des Architekturbüros. Die offenen Lernebenen können für Einzel- oder Kleingruppenarbeit ebenso genutzt werden wie klassenweisen oder klassenübergreifen- Die Theo-Koch-Schule ist mit rund 1.600 Kin- dern die größte Schule im Kreis Gießen. Da die Schülerzahlen der integrierten Gesamt- schule in den vergangenen Jahren angestiegen sind, brauchte es dringend eine Erweiterung. a|sh architekten haben daher auf dem campus- artigen Schulgelände zwei Neubauten realisiert: ein Lernhaus und eine Aula. Dabei fassen die beiden neuen Gebäude den Schulhof so ein, dass der Außenraum eine neue Aufenthaltsqualität bekommt. Da sich das gesamte Schulgelände auf leicht geneigtem Grund befindet, führen große Freitreppen von der Straße aus zum neuen Vor- platz der Aula und des Lernhauses. Im dreigeschossigen Lernhaus schlägt sich auch architektonisch nieder, dass die Schule als beson- ders fortschrittlich gilt: Hier gibt es Lernebenen ohne Türen: Raum also, um ein neues didakti- sches Konzept umzusetzen. „Neue pädagogische Konzepte benötigen neue bauliche Ideen für die Anordnung der Räume und die Umsetzung eines angepassten Raumprogrammes. Nur so entstehen bedarfsgerechte Lernlandschaften für die Schüler, um die neuen pädagogischen Ideen ÖFFENTLICHE GEBÄUDE BEGEGNUNG & KONZENTRATION Mehr Raum für Zusammenkunft und innovatives Lernen Fotos: a|sh sander.hofrichter architekten, Markus Bachmann

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