CUBE Frankfurt · 03|20

10 einemGrundstück amWestflügel, das gemäß Be- bauungsplan mit einer Doppelgarage geplant wur- de. „Die geschwungene, weiche Formensprache des neuen Domizils für eine vierköpfige Familie entspricht den Gestaltungsvorgaben der Stadt“, erläutert Dominik Richter, Architekt und einer der beiden Partner des Büros. Doch nicht nur das: Das Prinzip des „organic design“ setzt sich gewissermaßen im Innern fort. Organisch fließen hier die Räume ineinander, ermöglichen dabei jedoch Flexibilität und schaffen Orte für Intimität und Rückzug ebenso wie für Geselligkeit. Dabei Im Rahmen eines geschlossenenWettbewerbes entstanden auf dem Riedberg 30 Villen. Da der Riedberg ein sehr grüner Stadtteil ist – etwa ein Drittel der 266 ha großen Fläche entfallen auf Parks, integrierte offene Landschaftsflächen und verbindende Grünanlagen – entwickelte die Hes- sen Agentur Stadtentwicklungsgesellschaft das Projekt „Die Weißen Villen“. Um auf dem für „Die Weißen Villen“ vorgesehenen Areal mo- dernes Wohnen imGrünen zu ermöglichen, gab es einige gestalterische Leitideen: Beispielsweise sollte „organic design“ auf den Einfamilienhaus- grundstücken mit Größen zwischen etwa 670 und 900 m² verwirklicht werden. Statt streng- geometrischer und funktional erscheinender Linien charakterisieren also dynamische Run- dungen und schwungvolle Wölbungen die Villen. Und, wie der Name „Weiße Villen“ bereits pro- grammatisch ankündigt, prägt ein heller Grund- ton die zweigeschossigen Einfamilienhäuser. Eines der Büros, die denWettbewerb in Frankfurts jüngstem Stadtteil für sich entscheiden konnten, ist Earlybirds Architekten. Vier der Villen haben sie auf dem Riedberg realisiert. So auch die auf WOHNGEBÄUDE KURVENWUNDER Fotos: Martina Pipprich Entsprechend gestalterischer Leitideen entstand auf dem Riedberg eine Villa im „organic design“

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