CUBE Frankfurt · 02|18

70 Dann der Essbereich, der bewusst offen gehalten ist. Eine Längsseite besteht aus Fensterläden, die mit Wellblech und Holzplatten verkleidet sind. Gegenüber ziehen Spitzbogen-Paneele mit kunst- vollen Fenstergittern die Blicke auf sich, wobei quer gestellte Fensterläden halbe Separees zwi- schen den Tischen bilden. Auch dieWaschräume im Untergeschoss sind ein Muss für jeden, der mitreden will, denn sie sind indischen Zugabtei- lungen nachempfunden und bieten wiederum Gesprächsstoff bei Tisch. Woran es liegt? Sie span- nen stilistisch den Bogen zwischen demOrient- Express und einem überfüllten Pendlerwaggon. www.eatdoori.com Wo sonst, wenn nicht im hippen Bahnhofsvier- tel hätte das erste eatDOORI eröffnet werden können. Hier kommt die bunte Schar Menschen zusammen, die auch einmal einer kühnen Re- staurantidee eine Chance gibt, die drei junge Freunde anlässlich einer Indienreise mit nach Frankfurt gebracht haben: Ein Restaurant, das einem authentischen Straßenimbiss mit all sei- nen Facetten nachempfunden ist, inklusive der besonderen Atmosphäre des Landes. In Zusammenarbeit mit demDesign-Studio ett la benn entstand ein 16 m langer Gastraum, der optisch in verschiedene Zonen eingeteilt ist und dessen Design das bunte Leben auf den Straßen Indiens widerspiegelt. Bereits amEingang beginnt der Eintritt in eine andere Welt. Der Boden be- steht aus einem dunklen Straßenbelag, der Gast passiert eineWand aus gemauerten Ziegeln und wird begrüßt von der Leuchtreklame: Namaste – Die Grußformel der Hindus. Der Barbereich in Form einer Hütte wiederum ist bestimmt durch dunkles Holz, im schummrigen Licht stehenmit Mosaiken geschmückte Lounge-Tischchen und gemütliche Kissen für den Aperitif bereit. RESTAURANTTIPP EIN KURZTRIP NACH INDIEN Fotos: eatDOORI Das eatDOORI entführt seine Gäste in einen indischen Straßenimbiss

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