CUBE Frankfurt · 02|18

58 höchste ästhetische Ansprüche. Allerdings eignet sich nicht jede Holzart für die Verwendung imBad wie zum Beispiel die weichen Nadelhölzer. Eiche hingegen ist von Natur aus deutlich robuster und auch Birke, Ahorn oder Douglasie oder sogenann- te thermisch modifizierte Hölzer empfehlen sich. Begleitet werden diese nachhaltigen Ansätze von Naturstein wie Lava und insbesondere Marmor, Unbestritten ist eines der wichtigsten Trends in den letzten Jahren, die Digitalisierung in die Bäder oder vielmehr in die Wellnessräume zu in- tegrieren. Alles wird zunehmend steuerbar bzw. steuert sich durch vorkonfigurierte Szenerien von selbst. Parallel zu dieser Entwicklung verdeut- licht sich eine Veränderung der Wahrnehmung der Bewohner und derenWunsch, das Badezim- mer als einen Teil der Wohnung zu gestalten. Dies geschieht zum einen mit durchdachten Möbeln und Einbauten und zum anderen, mit der Verwendung neuer Materialien, aber auch einfallsreich interpretierten alten Werkstoffe. Allen voran der älteste natürliche Werkstoff der Menschheitsgeschichte – demHolz. Die Nachfrage nach diesemRohstoff ist derzeit auf demHöchst- stand, denn auch Holzwaschbecken oder -bade- wannen erweisen sich mit dem Element Wasser als äußerst kompatibel. Das haben sie ihrer hygi- enischen und hautfreundlichen Oberfläche, ge- paart mit guten Dämmwerten und antistatischen Eigenschaften zu verdanken. Zudem vermag etwa das Formholz eine zwei- und dreidimensionale Visualisierung von Produkten und erfüllt damit © Sarah Melton © Bette © Villeroy & Boch INNENAUSSTATTUNG EINSTIGE BADSTUBE RELOADED Materialien im Bad folgen wohnlichen Ansprüchen

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