CUBE Frankfurt · 02|18

33 und auch wenn die Räume atmosphärisch un- terschiedlich sind, schaffen wiederkehrende Materialien und Formen eine optische Einheit. Zusätzlich sorgen Objekte aus der Sammlung des Museums – Abgüsse, Fragmente, Gipsmo- delle – sowie Kataloge in beleuchtetenWandni- schen für eine deutlichere Verbindung mit dem Liebieghaus. So wurden bei der Sanierung und Erweiterung die Stärken des Bestandes und die Geschichte des Liebieghauses herausgearbeitet. www.dirschl-federle.de www.dboehringer.tumblr.com neogotischen und Neorenaissance-Stilelementen, nostalgischen Ideen und pittoresken Artefakten einer wohlsituierten Bürgerlichkeit der vorletzten Jahrhundertwende wurde mit hoher Detailsen- sibilität reversibel weitergebaut.“ Teile des Mobiliars, Täfelungen, Türen und Be- schläge etc. wurden aufgearbeitet, sodass deren Oberflächen nun wieder gemäß dem alten Farb- konzept und dem restauratorischen Befund er- strahlen. Trotz der Erweiterung um zwei Räume wird die Überschaubarkeit des Cafés gewahrt INNENARCHITEKTUR

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