CUBE Frankfurt · 02|18

11 der Südfassade ist in Sichtbetonfertigteilen vor- gestellt. Durch die klare Nord-Süd-Ausrichtung der Wohngrundrisse profitieren die Wohnungen von einem geschlossenen Rücken im Norden zur Berliner Straße und ruhigen und besonn- ten Balkonen nach Süden. Der strukturierte Erdgeschosssockel dient gleichermaßen als Zu- gangsebene und als öffentliches Parkdeck. Somit Einst verband an dieser Stelle eine Eisenbahn- strecke die Städte Offenbach und Frankfurt. Durch die Vitalisierung innerstädtischer Bra- chen ist inzwischen dort, wo der Offenbacher Lokalbahnhof bis 1955 einen der Knotenpunkte des Regionalverkehrs bildete, mit der „Mitte 160“ mittels innerstädtischer Nachverdichtung neuer Wohnraum entstanden. In vier Gebäuden brach- te das Büro Architektenkontor Faller + Krück 90 Wohnungen unter. Für optimale Verbindungen in alle Teile der Region sorgen heute unterirdisch gelegene S-Bahn-Linien in der Nähe. Die vier Gebäude fassen den städtischen Raum entlang der Berliner Straße und bilden eine Platzkante zum Karl-Carstens-Platz, um die- sen auch räumlich erlebbar zu machen. An der Bahnhofstraße planten die Architekten den Mauerverlauf so, dass der gewachsene Baumbe- stand in das Konzept integriert werden konnte. Um die klare Trennung zwischen Sockel und aufgehendem Bauwerk zu zeigen, wurde die Erd- geschossfassade aller Häuser umlaufend massiv geklinkert. Die Obergeschosse sind monochrom verputzt, die durchlaufende Balkonstruktur an WOHNGEBÄUDE NACHVERDICHTUNG IN DER MITTE Fotos: Thomas Ott Stadtreparatur schafft neuen Wohnraum mit Quartiersgarage

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