CUBE Ruhrgebiet · 02|18

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14 zugänglich und entsprechen den Anforderungen der sozialenWohnraumförderung. Die Wohnun- gen im Erdgeschoss und zwei weitere Einheiten in den darüber liegenden Geschossen sind rollstuhl- gerecht ausgeführt. Da die meistenWohnungen zur Nordseite ausgerichtet sind, schnitten die Architekten bodentiefe Fensteröffnungen aus der Fassade heraus, die für ausreichend Tageslicht sorgen. Fenster im Dach bringen Licht in das zur Südseite ausgerichtete Treppenhaus. Die Es ist wohl der besonderen Architektur des Gebäudeensembles zu verdanken, dass die Markuskirche in Gelsenkirchen Hassel, be- stehend aus Kirche, Turm, Gemeindehaus und Kindergarten nicht abgerissen wurde. Im Juli 2004 wurde sie als Baudenkmal in die Liste der Stadt aufgenommen. Heute ist sie zugleich ein denkwürdiges Beispiel für den positiven Umgang mit leerstehenden Kirchenbauten: Unter dem Kirchenschiff der Markuskirche sind nach einem Entwurf von zwo+Architekten öffentlich geför- derte Wohnungen entstanden. Die evangelische Kirchengemeinde Trinitatis wollte als Bauherr ein Zeichen setzen: „Wir bleiben hier“. Wenn auch in veränderter Gestalt. Die 1950er-Jahre- Kirche, bestehend aus einer Stahlbetonstützen- konstruktion mit ausgemauerten Feldern und einer außenseitigen Klinkerverblendung, wurde im Inneren komplett entkernt. Es entstanden drei neue Ebenen, in denen neun, der insgesamt zehn Wohnungen zwischen 43 und 114 m 2 sowie das Treppenhaus mit Aufzug untergebracht sind. Im ersten Obergeschoss des Anbaus befindet sich oberhalb des Gemeindesaales eine weitere Woh- nung. Sämtliche Wohnungen sind barrierefrei WOHNGEBÄUDE WOHNEN UNTERM KIRCHENSCHIFF Barrierefreie Wohnungen in der ehemaligen Markuskirche in Gelsenkirchen Fotos: Peter Stockhausen

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