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Natur und Kunst vereint

Das Enea Baummuseum kombiniert Landschaft, Botanik, Architektur und Kunst

Das weltweit einzige Baummuseum in Rapperswil-Jona, ist ein aussergewöhnlicher Ort für... mehr
Das weltweit einzige Baummuseum in Rapperswil-Jona, ist ein aussergewöhnlicher Ort für Gartenliebhaber und Kunstinteressierte. Angelegt in einem atemberaubend schönen, 75´000 m2 grossen Park in der Nähe des Zürcher Obersees zeigt es eine grosse Anzahl ausgewählter Bäume aus der Sammlung des Schweizer Landschaftsarchitekten und weltweit bekannten Bäumesammlers Enzo Enea. Mit dem Museum hat er seine Vision umgesetzt und Landschaft, Botanik, Architektur, Kunst und Design sorgfältig kombiniert.

In einer Serie von offenen Räumen im Freien wird der Baum inszeniert, indem er als raumbildendes Objekt in einer Art und Weise eingesetzt wird, die seiner einzigartigen Ästhetik, Nachhaltigkeit, Geschichte und lebenswichtigen Funktion gebührend Respekt erweist.

Die Baumsammlung setzt sich ausschliesslich aus Arten unserer Klimazone zusammen und umfasst über 50 Bäume aus mehr als 25 Arten, einige davon sind über 100 Jahre alt und erzeugen dadurch eine Aura der Unvergänglichkeit. Weitere 100 Bäume und Pflanzen stehen im Park, der das Baummuseum umschliesst. Auf der gesamten Anlage stehen insgesamt über 3´000 exklusive Gehölze. Auf der grossen Parkanlage werden auch zeitgenössische Skulpturen anerkannter Künstler ausgestellt. Diese Kunstwerke treten in einen subtilen Dialog mit der Gartenanlage. Das Projekt „Kunst im Baummuseum“ lässt die traditionelle Verbindung von Natur und Kunst wieder aufleben. Die präzise Choreografie der Beziehung von Kunst, Landschaft und Pflanzen erzeugt ein einzigartiges, faszinierendes Raumgefühl und hat einen positiven Einfluss auf das Mikroklima. Es geht hier nicht um Dekoration, sondern um Integration.

Die Skulpturen von profilierten internationalen Gegenwartskünstlern prägen Raum-, Farb- und Formerlebnisse in unterschiedlichsten Facetten – die Skulpturen heben sich im Baummuseum hoch aufgerichtet gegen den voralpinen Horizont ab oder sie setzen einen aufsehenerregenden Akzent in die präzis kuratierte Gartenlandschaft. Die aktuelle Ausstellung umfasst Skulpturen von Sylvie Fleury, Barry Flanagan, Richard Erdman, Jaume Plensa, Sergio Tappa, Wilhelm Mundt, Xavier Mascaró, Madeleine Boschan, Risch&Grass, Claire Morgan, Cristian Andersen, James Licini, Nives Widauer und Jörg Immendorff. Die Skulpturenausstellung wird laufend erweitert und angepasst.

Der plötzlich erwachende Wunsch nach einem beschaulichen Leben sowie Respekt und Bewunderung für Natur und Umwelt sind die elementaren Gefühle, die das Baummuseum hervorruft.

www.enea.ch/baummuseum
Fotos: Martin Rütschi mehr

Fotos:

Martin Rütschi