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Kunstvoll inszeniert

Der Thomas Sabo Store in Zürich wurde mit viel Liebe zum Detail gestaltet

In bester Lage befindet sich der Thomas Sabo Flagshipstore in der Bahnhofstrasse hinter einer... mehr

In bester Lage befindet sich der Thomas Sabo Flagshipstore in der Bahnhofstrasse hinter einer beeindruckenden Historismus-Fassade. Das Schaufenster und der Eingangsbereich, die beide ein Ensemble mit dem Nachbarstore bilden, wurden übernommen und das Logo dem Farbkonzept des Hauses angepasst. Der Balkon in der ersten Etage konnte in die Gestaltung integriert werden und erstreckt sich über die gesamte Hausbreite.

In Anlehung an die klassische Fassade wurden im Inneren des erdgeschossigen Verkaufsraums auch entsprechende Stilelemente neu eingebracht. So gestalten die Terrazzofliesen von Via den Boden sehr effektvoll und edel. Eine ebenfalls zum Charakter des Hauses passende geschwungene Holztreppe mit schmiedeeiserner Brüstung lädt zum Heraufgehen ein. Vor allem auch, weil im Treppenaufgang die Blattsilbertapete vom Berliner Künstler Andreas Maier mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurde. „Unsere Idee war es, dass die heraufschwimmenden Kois die Kundenblicke auf sich ziehen und den Kunden die Treppe hoch begleiten“, erklären Kreativchefin Susanne Kölbli und Innenarchitekt Oliver Klöss. Wie im Erdgeschoss finden sich auch hier im Treppenaufgang Seidenlampenschirme von Fortuny. Historische asiatische Fenstergitter wurden rückwärtig mit heller Seide bespannt und farblich passend zur Malerei hinterleuchtet, so dass auch diese aussergewöhnliche Installation den warmen Charakter des Aufgangs unterstützt.

Die erste Etage lebt vor allem durch die unterschiedlich gestalteten Bereiche. Dabei sorgt schon die Wandgestaltung mit Blattsilbertapete und Wandpaneele mit textiler Oberfläche für spannende Abwechslung. Besonders ins Auge fallen die auffälligen asiatisch anmutenden Deckenleuchten, die jedoch in Venedig in reiner Handarbeit hergestellt wurden. Die Präsentation des Echtschmucks findet in kleinen, auf Konsolen stehenden Glasvitrinen statt, welche die Kollektionen farblich schön segmentiert darstellen. In den grossen Glasschaukästen zeigen sich die Schmuckstücke – unterstützt durch passende Antiquitäten – in ganzen Themenwelten. Zum Beispiel wird der Kunde von einem grossen Glasschaukasten empfangen, in dem ein Teil der Männer-Echtschmuckkollektion auf asiatischen Antiquitäten präsentiert wird. Die Theke aus feingemaserter Esche mit Weissglas wirkt trotz ihrer Länge durch ihren zurückspringenden Sockel und die indirekte Beleuchtung nach unten sehr leicht. Hinter dieser Theke befinden sich zwei Spiegel, wobei es sich um zwei Fensterrahmen handelt, die aus einer alten abgerissenen italienischen Fabrik stammen. Zentrum des Präsentations- und Besprechungsraums ist ein drei Meter langer ovaler Tisch, der mittig mit Steckdosen und Steuerungen für die Raumtechnik versehen ist. Die ebenso stylischen wie bequemen Stühle „Lox“ von Walter Knoll ergänzen die Raumgestaltung perfekt.

www.thomassabo.com