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Fundamente der Demokratie

Architektur in Österreich – Neu gesehen 27. Juni bis 14. September 2018

Vorschau: 09_Kongressbad_A-C-Haller_700

GESUNDHEIT · KÖRPERPFLEGE | PUBLIC HEALTH · PERSONAL HYGIENE Kongressbad | Kongressbad 1927–1928 Erich Leischner Foto | Photo: Haller & Haller

Vorschau: 08_Montessori-Kindergarten-Goethehof_A-C-Wien-Museum_700

NEUE PÄDAGOGIK | NEW PEDAGOGICS Montessori-Kindergarten Goethehof | Montessori Kindergarten Goethehof 1932 Friedl Dicker & Franz Singer Foto | Photo: Wien Museum

Vorschau: 06_Wohnanlage-Rauchfangkehrergasse_A-C-Wien-Museum_700

SOZIALER WOHNBAU | SOCIAL HOUSING Wohnanlage Rauchfangkehrergasse | Residential Complex Rauchfangkehrergasse 1924 –1925 Anton Brenner Foto | Photo: Wien Museum

Vorschau: 03_Druck-und-Verlagshaus-Vorwaerts_A-C-Robert-Newald_700

MODERNE MASSENMEDIEN | MODERN MASS MEDIA Druck- und Verlagshaus Vorwärts | Vorwärts Publishing House 1909 –1910 Hubert und Franz Gessner Foto | Photo: Robert Newald

Vorschau: 02_Wiene-Urania_A-C-Wien-Museum_700

RAUM FÜR VOLKSBILDUNG | A SPACE FOR ADULT EDUCATION Wiener Urania | Wiener Urania 1910 Max Fabiani Foto | Photo: Wien Museum

Vorschau: 01_Arbeiterheim_A-C-Haller_700

FOKUS SOZIALEN WANDELS | FOCUS OF SOCIAL C HANGE Arbeiterheim Favoriten | Worker’s Centre Favoriten 1902 Hubert Gessner Foto | Photo: Haller & Haller

Die aktuelle Schau „Fundamente der Demokratie“ aus der Reihe „Architektur im Ringturm“ steht ganz im Zeichen des Gedenkjahres 2018 und „100 Jahre Republik Österreich“ und widmet sich der gesellschaftspolitischen Rolle von Architektur im vergangenen Jahrhundert. Grundsätzliche Themen – von den baulichen „Motoren des Wandels“ des Landes bis hin zur Leistung der Architektur als soziales Projekt im gesellschaftlichen Kontext, damals und heute – werden erörtert.

Im Fokus steht der Beitrag der Architektur zum Wandel der Gesellschaft von der historisch überholten Form hin zur modernen Republik. Die Entwicklung neuer Gebäudetypen, vor allem in den Bereichen Bildung, Kultur und Soziales hat die Öffentlichkeit mitgeprägt, die aktiv an der Entwicklung der neuen Staatsform beteiligt war.

Die Ausstellung ist eine Hommage an neun Wiener Bauten, die mit den politischen sowie kulturellen Reformen zu Beginn des 20. Jahrhunderts besonders verbunden waren. Neun Projekte aus den ersten Jahren der jungen Demokratie bzw. davor – 1900 bis 1930 – eröffnen einen Blick auf die architektonische Entwicklung Österreichs in dieser Umbruchphase. Darauf aufbauend illustrieren 100 bis in die Gegenwart reichende Beispiele die Architekturgeschichte unserer Republik.

Zu diesen ausgewählten Wiener Bauten, die als räumliche Organisationsformen ebenso wie als Materialisierung eine bedeutende Rolle für die gesellschaftliche Emanzipation einnahmen, zählen das legendäre Arbeiterheim in Wien-Favoriten, die Wiener Urania, das Druck- und Verlagshaus Vorwärts an der Wienzeile, die Heilig-Geist-Kirche in Ottakring, die Schule der Eugenie Schwarzwald, der visionäre kleine Wohnhof Rauchfangkehrergasse in Sechshaus, die Raumbühne von Friedrich Kiesler im Konzerthaus, der Kindergarten im Goethehof und das große Kongressbad in Sandleiten.


Ausstellungsort: Ausstellungszentrum im Ringturm
Schottenring 30, 1010 Wien
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 9:00 bis 18:00 Uhr, freier Eintritt
(an Feiertagen geschlossen)