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Ein Mehrfamilienhaus findet seinen Platz zwischen zwei unterschiedlichen Nachbarn

Das Mehrfamilienhaus in der Redtenbachergasse ist Teil einer geschlossenen Blockrandbebauung,... mehr

Das Mehrfamilienhaus in der Redtenbachergasse ist Teil einer geschlossenen Blockrandbebauung, die von verschiedenen Maßstäben geprägt ist. Der Blick auf die Nachbarbebauung macht es deutlich. Links möchte ein fünfgeschossiges Haus inklusive Dachgeschoss und rechts ein dreigeschossiges Haus inklusive Dachgeschoss beachtet werden. Zudem ist das Grundstück so tief, dass es eine weitere Innenhofbebauung erlaubt.

Die Gesetzgebung hatte klare Vorstellungen – zur Straße ist eine einheitliche Gebäudehöhe von 12 m vorgeschrieben, mit der Erlaubnis, eine Höhe von maximal 16 m zur Hofseite zu bauen; die Innenhofbebauung ist mit einer Gebäudehöhe von 5 m begrenzt. Damit waren die Vorgaben klar. Und genau an dieser Schnittstelle setzte der Wiener Architekt Karl-Heinz Schwarz an und entwarf mit seinem Team ein Mehrfamilienhaus, das mit zwei „getreppten“ Staffelgeschossen zwischen den beiden Gebäudehöhen vermittelt. Auf der Hofseite wird die Kubatur durch hervorspringende Balkone und einen belichteten Erschließungskern differenziert. Die unterschiedlich großen Fenster sind scheinbar in unregelmäßigen Abständen angeordnet; sie wurden jedoch so platziert, dass sich möglichst viele Sichtbeziehungen ergeben und der Tageslichteinfall optimiert wird. „Zudem war uns wichtig, mit den unterschiedlichen Fensterproportionen die in Wien typischen horizontalen und vertikalen Fassadengliederungen aufzunehmen und neu zu interpretieren“, erklärt Karl-Heinz Schwarz sein Entwurfskonzept. „Gleichzeitig wollten wir mit der hellgrauen Fassadengestaltung zur Straße hin und der Verkleidung aus Lärchenholz im Innenhof den Baukörpern eine eigene Identität verleihen.“

Das Projekt mit 14 Mietwohnungen im Hauptgebäude und drei Wohneinheiten im Innenhof umfasst insgesamt rund 1.000 m2. Besonders viel Wert wurde auf eine durchgehend hohe Wohnqualität gesetzt, die u. a. durch den Bau von Balkonen, Terrassen und Atrien erreicht wurde. Die hellen Wohnungen hat das Architektenteam mit einer reduzierten Farb- und Materialauswahl bedacht. Das Grundkonzept wird durch zurückhaltend weiße Wand- und Deckenoberflächen, helle Einbaumöbel sowie einen durchgehenden Holzboden bestimmt. Die Aufwertung der Lebensqualität findet ihren Abschluss im Innenhof: „Als zusätzlichen Ruhe- und Erholungsraum haben wir den Hoftrakt mit einer vorgehängten waagerechten Lärchenholzfassade und mit Grünflächen und Bäumen versehen – jeder, der möchte, ist eingeladen, diesen kleinen Extraraum zu benutzen, alleine oder auch mal zum Austausch mit den Nachbarn“, so abschließend Karl-Heinz Schwarz.

www.architekt-schwarz.com

Architekten: Architekt Schwarz www.architekt-schwarz.com Fenster: Kapo www.kapo.co... mehr

Architekten:

Architekt Schwarz
www.architekt-schwarz.com

Fenster:

Kapo
www.kapo.co

Garagentor:

Hörmann
www.hoermann.de

Aufzug:

Schindler
www.schindler.com/de

Elektro:

Markl
www.elektromarkl.at

Garten- und Landschaftsbau:

Thomas Mauthe
www.mauthegarten.at
Kermer Gartengestaltung
www.garten-kermer.at

Glaser:

Glas Thinius
www.glas-thinius.at

Installateur:

Peterschelka – Die Badgestalter
www.wohnbad.at

Maler:

Berisha Maler
www.berisha.co.at

Parkett:

Ing. Peter Wilde
www.parkett-wilde.at

Schließsystem:

Kaba
www.kaba.de

Sonnenschutz:

Hella
www.hella.info

Spengler:

Kellner Dachbau
www.kellner-dachbau.at

Zaun:

Brix Zaun
www.brixzaun.com

Fotos:

Franz Ebner