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Jung, frisch und traditionell

Ein appetitlicher Ort im Herzen Ottakrings

Der Erfolg des „Liebhart“ an der Thaliastrasse beruht auf der besonderen Atmosphäre, die aus der... mehr

Der Erfolg des „Liebhart“ an der Thaliastrasse beruht auf der besonderen Atmosphäre, die aus der harmonischen Zusammenführung dieser eigentlich widersprüchlichen Maximen erwächst. Es ist jung und dynamisch, aber trotzdem bodenständig. Ein typisches Wiener Wirtshaus: Café, Restaurant, Bierlokal und Bar zugleich. Traditionell im besten Sinne, angekommen in der heutigen Zeit. Dem Wiener Gastronom Adam Gortvai gelang zusammen mit dem Hamburger Architekten Giorgio Gullotta die Wiederbelebung des ehemaligen Traditionsgasthauses direkt neben der Ottakringer Brauerei.

Nach der kompletten Überarbeitung der Speisekarte gibt es wieder traditionelle, aber mit Pfiff zubereitete österreichische Köstlichkeiten wie Zwiebelrostbraten und Fiakergulasch, bestens ergänzt von herrlicher heimischer Biervielfalt, die scheinbar direkt aus der Wand gezapft wird. 10 Zapfhähne lassen niemanden lange auf den Biergenuss warten, die mit Kreide beschriebene Tafel informiert zugleich über Sorten und Preise. Darüber hinaus vervollständigen erlesene Weine und Schnäpse aus Österreich das Angebot. Die Umgestaltung der Räumlichkeiten durch verschiedene Bestuhlungssituationen und die geschickte Strukturierung sorgen für ein aufgeräumtes und gemütliches Flair. Mit viel Liebe zum Detail entwickelte Maßanfertigungen aus Holz und ausgewählte Designerstücke sorgen für eine optisch und haptisch erfahrbare Wertigkeit von ehrlichen Materialien. Veredelte Oberflächen und eine sehr grafische Formensprache vermitteln einen modernen und frischen Geist. So wurde beispielsweise der alte, einst klotzige Betontresen sandgestrahlt und aufgeraut. Die poröse Oberfläche wird durch die schwarzen Lampen von Tom Dixon ins rechte Licht gerückt und wirkt so nicht nur interessanter, sondern auch viel wärmer. Statt der typischen Vertäfelung umhüllt nun eine raffinierte Verkleidung aus abgeschrägtem Eichenholz die Wände. Die langgestreckte Tafel von Piet Hein Eek ist ein echter Hingucker und bietet zu verschiedenen Anlässen ausreichend Platz für größere Gesellschaften. Mit der Kombination von historischem, farbigem Fliesenboden und neuen Belägen sowie dem Mix aus warmen Holz- und Goldtönen, kontrastiert von Schwarz und kühlem Beton sorgte der Architekt für Harmonie von Tradition und Moderne und läßt das Liebhart seine ganz eigene Geschichte erzählen.

www.giorgiogullotta.com
www.liebhart.at

Innenarchitekten: Giorgio Gullotta Architekten www.giorgiogullotta.com Fotos: Christina... mehr

Innenarchitekten:

Giorgio Gullotta Architekten
www.giorgiogullotta.com

Fotos:

Christina Karagiannis
www.christinakaragiannis.com