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In guter Nachbarschaft

Eine Wohnhausanlage mit 246 Wohnungen und Rundum-Service

Wenn wir auf der Suche nach einer Wohnung sind, schauen wir uns auch immer ganz genau die... mehr

Wenn wir auf der Suche nach einer Wohnung sind, schauen wir uns auch immer ganz genau die Umgebung an und prüfen, welche Einrichtungen wie beispielsweise Apotheke, Bäcker oder Sportvereine in der Nähe sind. Neben möglichst kurzen Wegen sind auch ein gutes nachbarschaftliches Miteinander und Aufenthaltsmöglichkeiten im Freien gewünscht. Solch ein komplexes Vorhaben nahmen sich drei Bauträger (Heimbau, BWS-Gruppe, GÖD) vor und beauftragten drei Architekturbüros, die unter der Berücksichtigung der Aspekte „Architektur, soziale Nachhaltigkeit, Sicherheit und Gemeinschaftsbereiche“ eine Wohnhausanlage entwerfen sollten. Neun Baukörper schaffen ein Quartier – auf der Basis dieser städtebaulichen Idee haben die drei Architekturbüros patricia zacek architektin, pool Architektur und gerner°gerner plus in Zusammenarbeit mit dem Büro 3:0 Landschaftsarchitektur ein Gesamtkonzept entwickelt, das die Wohn- und Lebensansprüche der Bewohner in den Mittelpunkt stellt.

Von den insgesamt neun Häusern sind sechs Häuser ausschließlich für Wohnungen vorgesehen. Die drei Baukörper zur Haupterschließungsstraße sind mit öffentlichen Einrichtungen belegt. „Bewegungskultur“ heißt es in Haus 1 mit Gymnastik- und Saunabereichen, „Begegnungskultur“ in Haus 3 mit Gemeinschaftsküche, Waschküche mit Kinderspielraum und Gemeinschaftsraum sowie „Versorgung“ in Haus 5 mit Ärztezentrum und Apotheke.

Die drei Punkthäuser, die aus der Feder der Architektin Dr. Patricia Zacek-Stadler stammen, sind so konzipiert, dass sie für sich als Einheit funktionieren und gleichzeitig in Form und Funktion eine Verbindung zu den sechs weiteren Häusern widerspiegeln. „Offenheit, Transparenz und Übersicht sind die Themen die den Städtebau und die Architektur bestimmen“, erläutert Frau Dr. Zacek-Stadler. „Die Häuser orientieren sich mit ihren Vor- und Rücksprüngen zu allen Seiten; und sie sind so positioniert, dass eine Durchwegung über das Grundstück hinweg möglich ist.“ Das Prinzip der Gemeinschaft erstreckt sich bis in die Häuser selbst. Neben Gemeinschaftsbereichen wie Fahrradräume in den Eingängen und Kinderwagenabstellplätze in jedem Geschoss plante Dr. Zacek-Stadler mit ihrem Team geräumige Erschließungsatrien, die Tageslicht in die Geschosse bringen und Kommunikationsbereiche anbieten. „Bewohner und Anwohner aus der Nachbarschaft sollen durch das vielfältige Angebot und die großzügigen Außenanlagen ermuntert werden, aufeinander zuzugehen, sich kennenzulernen und sich zu unterstützen“, so das Schlusswort der Architektin.

www.patricia-zacek.at

Architekten: patricia zacek architektin www.patricia-zacek.at pool Architektur... mehr

Architekten:

patricia zacek architektin
www.patricia-zacek.at

pool Architektur
www.pool-arch.at

gerner°gerner plus
www.gernergernerplus.com

Landschaftsarchitektur:

3:0 Landschaftsarchitektur
www.3zu0.com

Fotos:

Rupert Steiner
www.rupertsteiner.com